Die beiden Quellen, die in den Jahren 1927 und 1953 gefasst worden waren, hatten mit der Zeit immer weniger Wasser gegeben. Deshalb entschloss sich der Gemeinderat für eine umfassende Sanierung. Es ist aktuell die wichtigste Baustelle im Gemeindegebiet. Die Investitionskosten waren zunächst mit 650.000 Euro eingeplant. Mittlerweile sind sie aber um etwa 90.000 Euro gestiegen.


Bis Ende des Jahres fertig

"Inzwischen geben die beiden Quellen gute sieben Liter Wasser pro Sekunde", berichtet Wasserwart Cosimo Portarulo. Die Auffangmauern für die Quellen sind schon fertig, nun wird noch Filterkies aufgefüllt, Rohre müssen verlegt werden. Anschließend werden die Quellen nach oben verschlossen und das Gelände wieder hergerichtet. Läuft alles nach Plan, so wird die Baustelle noch in diesem Jahr abgeschlossen sein, blickt der Wasserwart voraus.

Im Sommer hatte die Gemeinde die Bürger dazu aufgerufen, Wasser zu sparen. "Die Situation ist nicht bedrohlich, aber man sollte immer noch umsichtig mit Wasser umgehen", gibt Kämmerer Steffen Schneider noch keine Entwarnung. Vorsicht ist geboten, denn während der Sanierung stützt sich die Wasserversorgung allein auf die beiden Tiefenbrunnen.