Zur Debatte standen Pflaster oder Rasengitter für die etwa 4,5 Meter breite und 150 Quadratmeter große Erweiterungsfläche. Einstimmig entschieden sich die Gemeinderäte, das gleiche Pflaster wie am Bürgerhaus in Eigenleistung zu verlegen. Die gesamten Materialkosten schätzte Bürgermeister Alexander Schneider (UWG) auf etwa 3000 Euro.

Der zweite Termin führte den Gemeinderat zu einer einsturzgefährdeten Mauer auf dem gemeindlichen Anwesen am Kirchberg 3. Die Mauer neigt sich schon bedenklich in Richtung des Nachbargrundstücks, da die Wurzeln eines oberhalb stehenden Baumes vermutlich auf die Mauer drücken. Hin und wieder haben sich auch schon größere Gesteinsbrocken aus der Mauer gelöst. Zur Gefahrenabwehr beschloss der Gemeinderat, den Baum zu entfernen und die Mauer bis auf etwa einen Meter abtragen zu lassen. Daran anschließend soll eine Böschung entstehen. Ob und wie die abgetragenen Steine in die Böschung eingearbeitet werden, wurde noch nicht festgelegt.

Die Räte legten in der Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts mit einer Gegenstimme das Sitzungsgeld wie bisher auch auf 15 Euro pro Sitzung fest. Die komplette Satzung wurde dann ohne Gegenstimme abgesegnet.

Aus gesundheitlichen Gründen kann Michael Kleinhenz die Mäharbeiten am Friedhof in Platz nicht mehr ausüben. Die Gemeinde sucht nach einem Nachfolger. Der Antrag einer Firma auf Aufstellung zweier Werbetafeln wurde bereits vom vorherigen Gemeinderat und vom Landkreis abgelehnt. Gegen die Ablehnung hatte die Antragstellerin am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof geklagt und Recht bekommen. Da eine Berufung kaum Aussicht auf Erfolg hätte und unnötige Kosten verursachen würde, beschloss der Gemeinderat mit einer Gegenstimme, nicht in Berufung zu gehen.