Helmut Romeis wollte nach seinem Tod (er starb im Alter von 90 Jahren) noch etwas Gutes tun. Deshalb wünschte er sich "Spende statt Blumen- oder Kranzschmuck".

Mit diesen Spenden sollte in das Bewusstsein der Trauergäste und Angehörigen kommen, dass jemand auch mit diesem letzten Gang etwas für seine Mitmenschen veranlassen kann, was den Zurückgebliebenen nutzt, erklärt sein Sohn Roland Romeis.

Einen Teil der Spende bekam der Förderverein Helfer vor Ort (HvO) Schondra. 350 Euro überreichte Roland Romeis an den Vorsitzenden des Fördervereins, Armin Stelzner, vor der Kapelle, in der Helmut Romeis getauft wurde, sein Heiratsversprechen zur Hochzeit, bei der silbernen, goldenen und diamantenen Hochzeit gemacht hatte. Eine weitere Spende in Höhe von 550 Euro bekam die Regenbogenstation Würzburg (Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.), im Gedenken an die 1985 verstorbene Tochter (19) von Helmut Romeis.