Mit einer Zeremonie gedachte die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Römershag der Gefallenen der zwei Weltkriege. Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) hob in ihrer Rede hervor, dass allein zwischen 1939 und 1945 insgesamt 216 Brückenauer Bürger gefallen sind. "Das ist fast ein ganzer Ortsteil", machte sie das Ausmaß deutlich.

Günter Schäfer, Vorsitzender der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Römershag, organisiert schon seit Jahren die Feierstunde. Die Dorfmusikanten Römershag und die Reservistenkameradschaft Bad Brückenau brachten sich ein.

Diakon Christian Kubatko fand in seiner Ansprache Worte der Mahnung aber auch des Dankes. "Aus Feinden sind Freunde geworden und aus Fremden Nachbarn." Als Stadträte waren Hartmut Bös, Manfred Kaiser, Ortsvorsteher Dieter Seban (alle CSU), Erwin Miller (Freie) und Angelika Somaruga (SPD) zu Zeremonie gekommen.