Zum Auftakt fand hierzu am 26. März in der Georgi-Kurhalle Bad Brückenau ein Fachvortrag mit dem Titel "Bienenfreundliches Flächenmanagement" statt. Dieser wurde von Kornelia Marzini von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim vorgetragen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mehr als 60 Gemeindevertreter, Landwirte, Mitglieder von Gartenbauvereinen, Imker, aber auch Besitzer von Privatgärten nutzen die Gelegenheit, sich umfassend und kompetent zu informieren. Marzini dozierte anschaulich und engagiert, wie sich die Lebensräume für Insekten im urbanen und ländlichen Raum verändert haben und auch der Klimawandel einen eigenen Anteil am Rückgang hat.

Hintergrund der Veranstaltung ist, dass sich die Rhönallianz nicht am landkreisweiten Projekt "Grüngitter" beteiligen möchte. Detailliert zeigte Marzini nun Möglichkeiten auf, mit speziell für unterschiedliche Anforderungen entwickelten Saatmischungen, die Lebensbedingungen für Bienen, weitere Insekten und andere Vertreter der Fauna zu verbessern. Dass dies auch in kleinen Maßnahmen und mit verhältnismäßig geringem Aufwand erfolgen kann, beeindruckte die Zuhörer.


Zusammenarbeit soll vertieft werden

So regte die Bad Brückenauer Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU), die den Vortrag in ihrem Urlaub besuchte, an, die Zusammenarbeit der Allianzgemeinden mit der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau zu vertiefen. Kornelia Marzini schlug hierfür eine Netzwerkpartnerschaft vor, wie sie auch schon mit anderen interkommunalen Allianzen praktiziert wird. Dem stimmten spontan alle anwesenden Allianzbürgermeister zu.

Über das weitere Vorgehen und die nächsten Maßnahmen werde auf der nächsten Lenkungsgruppensitzung der Rhönallianz gesprochen, teilt Allianzmanager Uwe Schmidt mit. Der gesamte Vortrag kann auf der Internetseite der Brückenauer Rhönallianz eingesehen werden.