Nach dem Festgottesdienst beim Geröder Feuerwehrsommer hat stellvertretender Landrat Emil Müller aktive Feuerwehrleute geehrt. Gewöhnlich werden ja Aktive, die seit 25 und 40 Jahren Dienst leisten, bei der jährlichen Hauptversammlung gemeinsam mit den Feuerwehrleuten aus Platz ausgezeichnet. Aber heuer entschied man sich einmal für diesen etwas schöneren Rahmen.

So erhielt Helmut Emmert für 40 Jahre das Goldene Feuerwehrabzeichen. Silber für 25 Jahre aktiven Dienst gab es für Dirk Heinle, Sven Roth und den Kommandanten der Gerodaer Wehr, Achim Kohlhepp. Es sei beispiellos, was Kohlhepp in Geroda aufgebaut habe, sagte Gemeinderat Hans Roth. Er führt und leitet die Feuerwehr seit 2006 "und bis in alle Ewigkeit", fasste er seinen Eindruck in Worte.

Auch Kreisbrandrat Benno Metz würdigte, dass in Geroda viel geleistet worden wäre. Er begrüßte die Ehrung beim Feuerwehrsommer, denn so werde sie besser von der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Dörfer und Gemeinden lebten vom Ehrenamt und dem Zusammenwirken der Vereine, Verbände oder auch der Feuerwehr, sagte Emil Müller. Die Kameradschaft sei dabei ein wichtiger Punkt.

Mehr als 5000 Männer und Frauen leisteten im gesamten Landkreis Bad Kissingen Dienst in der Feuerwehr. "Sie sorgen für uns alle, so dass wir sicher leben können". Und "sie kommen freiwillig", sei es bei Unfällen, Bränden, Hilfeleistungen oder Unwettern. Sie stünden rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr in Bereitschaft, erinnerte Müller.

Ebenso würdigte er die Helfer-vor-Ort-Gruppe, die seit einigen Jahren in Geroda etabliert ist. Auch sie habe schon viele Male geholfen und sei ein Segen, da auf dem Land Hilfsorganisationen nicht immer schnell genug vor Ort sein könnten.