Eine Reihe von Beschlüssen des Schondraer Marktgemeinderats befasste sich mit den derzeit laufenden Sanierungsarbeiten des Kindergartengebäudes. So erhielt die Firma Damian Werner, Kalbach, der Zuschlag für die Bodenbelagsarbeiten in Höhe von 39.309 Euro und die Firma Jehn, Zeitlofs, für die Fliesenarbeiten in Höhe von 41.805 Euro. Für Maurer- und Betonarbeiten genehmigte das Gremium der Firma Theo Hahn zwei Nachträge in Höhe von insgesamt 9.800 Euro.

Seit 2014 erstmalig stellte der Johannesverein, der die Kindertagesstätte betreibt, einen Antrag auf Defizitausgleich an die Gemeinde; der Betrag von 18.194 Euro wurde einstimmig genehmigt. Im Rahmen des Vollzuges der Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetztes sprach der

Gemeinderat die Anerkennung der Bedarfsnotwendigkeit für 99 Plätze aus, wobei 24 Krippenplätze enthalten sind.

Zweite Krippengruppe grundsätzlich genehmigt

Auch teilte Bürgermeister Bernold Martin mit, dass die Regierung von Unterfranken den vorgesehenen Anbau an den Kindergarten zur Einrichtung einer zweiten Krippengruppe grundsätzlich genehmigt hat.

Der Antrag von Erich Ankenbrand auf Anbringung einer Straßenlampe auf Höhe seines Anwesens wurde einstimmig abgelehnt, da seit seinem letzten Antrag vor drei Jahren die Situation sich nicht geändert habe.

Mitbenutzung der Abwassereinrichtungen

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Schönderling der Kreisstraße 33 wurde mit dem Landkreis Bad Kissingen eine Vereinbarung geschlossen, die die Mitbenutzung der gemeindeeigenen Abwassereinrichtungen betrifft. Danach bezahlt der Landkreis pro laufendeKanalmeter 166 Euro und pro Oberflächenwasser-Einlauf 530 Euro, so dass sich eine Gesamtsumme von 133.212 Euro ergibt.

Bauanträge genehmigt

Einige Bauanträge standen auf der Agenda des Marktgemeinderates. So kann in Einraffshof an ein bestehendes Wohnhaus ein Balkon mit Außentreppe angebaut und außerdem auf dem Gebäude zwei Gauben errichtet werden. Ebenfalls in Einraffshof soll ein Einfamilienwohnhaus mit Garagen- und Nebengebäude errichtet werden. Die Baugrenze wird an einer Garagenecke um 1,5 Meter überschritten, die Dacheinfärbung soll in Rotbraun erfolgen und die Gaubenform entspricht ebenfalls nicht den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Von diesen Festsetzungen befreite das Gremium den Baubewerber einstimmig.

Zum Bauantrag, der beinhaltet, dass in der Mühlstraße ein Einfamilienhaus an ein bestehendes Wohngebäude anbaut werden soll, gab es einigen Diskussionsbedarf. Die problematische Abwasserbeseitigung wurde durch eine Ergänzung zum Erschließungsvertrag geregelt. Für das bestehende Wohngebäude gab es allerdings keine Baugenehmigung, erst mit der nun bestehenden Einbeziehungssatzung könnte eine solche beantragt werden. Zwei Gemeinderäte stimmten deshalb dem vorgelegten Bauantrag nicht zu.