Ortsvorsteher Harald Stelzner gab einen kurzen Rückblick auf die Aktionen seit der letzten Sitzung 2016, zu denen auch der Ortsteildialog am 13.Oktober in Züntersbach gehörte. Für den Sinntal-Abend anlässlich der 850-Jahr-Feier in Oberzell hatte er verschiedene Personen der Vereine zur Ideeenfindung gebeten und "es läuft was", wie er sagte. Der besprochene Heckenschnitt wurde größtenteils durchgeführt, die Gärbenreinigung soll im Mai erfolgen.

Die Friedhofsangelegenheiten scheinen in Züntersbach eine unendliche Geschichte zu sein. Momentan ist es die teilweise zusammengefallene Friedhofsmauer im unteren Bereich, rechts neben der Kirche. Friedrich Koch berichtete, dass dazu verschiedene Gespräche stattgefunden haben mit dem Ergebnis, dass hier eine sehr aufwändige und teure Maßnahme notwendig ist, dies aber noch dauern wird.

Aufgrund der Gefährdung wurde der schräge Zugangsweg zur Kirche und zum Friedhof von der Gemeinde gesperrt. Jetzt kann nur die hohe Treppe gegangen werden, die für manche Menschen sehr beschwerlich ist. Des Weiteren war ein Diskussionspunkt die Verbindung vom oberen zum unteren Bereich des Friedhofes. Viele Jahre lang hieß es, dass dort im Bereich hinter der Kirche keine Beisetzungen mehr stattfinden werden. Nun ist dies aber doch der Fall, denn seit 2008 sind einige Doppelgräber entlang der alten Mauer belegt worden und auch ein Einzelgrabbereich wurde neu gestaltet.


Schäden an den Stufen

Der Zugang von oben, von der Friedhofshalle her, ist für Bestattungen sehr beschwerlich. Die einmal vorhandene provisorische, aber sehr zweckmäßige Rampe wurde wieder entfernt. Jetzt ist da eine Treppe, links davon eine neu angelegte Mauer. Särge müssen über die Treppe nach unten getragen werden und auch für Grabaushub, Grabpflege, Einfassungen und Grabsteine muss diese Treppe überwunden werden. Maschinen fahren dort herauf und herunter und erste Schäden an den Stufen sind zu entdecken. Eine angenehme kurze Mitteilung dazu war die Information, dass am hinteren Treppeneingang von der Ortsbeiratsmitgliedern ein Geländer angebracht wurde.

An der Grundschule soll der Ausgang zur Straße besser gekennzeichnet und dadurch sicherer werden. Darüber muss die große Verkehrsschau der Gemeinde Sinntal mit allen zuständigen Behörden entscheiden. Zur Zeit ist das entsprechende Verkehrshinweisschild "Kinder kreuzen" - Geschwindigkeitsbegrenzung 30 - aufgestellt. 65 Schritte weit weg ist es, entlang der Mauer des Nachbargrundstückes. Zu sehen ist der Schulhof-Ausgang am Ende der Mauer nicht, auch weil oben zwei große Bäume auf dem Grundstück die Sicht versperren. Das große Tor und die Pforte vom Schulhof zur Straße sind geschlossen. Nach Schulschluss gehen die Kinder nach und nach aus der Pforte raus, müssen auf den Verkehr achten und dann die Straße überqueren.


Diskussion um Haltestelle

Dort an der Grundschule ist die Haltestellen für die Schulbeförderungen, Richtung Altengronau. Diese Haltestelle ist ohne Unterstellmöglichkeit und nun stellt sich die Frage, ob es in einem Arbeitsaufwand möglich sei, ein Bushäuschen und ein Seitenausgang vom Schulhof errichten. Im Zusammenhang damit gab es eine Diskussion zu den Haltestellen insgesamt und die Stilllegung einer solchen, sowie die teilweise unguten Zustände der Schülerbeforderung.

Nach Beendigung der offiziellen Sitzung hatten die Gäste die Möglichkeit zum Sprechen. Eduard Koch hatte einige Punkte notiert und stellte sie vor. Über viele Jahre war er im Ortsbeirat und als Ortsvorsteher tätig. Sein Engagement für viele Dinge im Dorf hat er sich über all die Jahre erhalten. So waren es die mobilen Bänke der Gemeinde, die er über einen langen Zeitraum betreute - und sie im Winter regelmäßig unterstellte. Nun bleiben die Bänke draußen, im vergangen Jahr wurden drei Stück mutwillig zerstört.

Auch der Friedhof war und ist Eduard Koch eine Herzensangelegenheit. Viele Menschen sprechen ihn an und so kam auch der Vorschlag, die beiden Bäume im Herbst etwas auszuschneiden um das viele Laub etwas zu reduzieren. An der Schluppbachbrücke hingen Blumenkästen von ihm angebracht und gepflegt, auch dieser Schmuck wurde aufgrund von Vandalismus eingestellt. Nun stellt er die Frage, ob wieder angefangen werden sollte, dann aber mit Blumen an allen Ortseingängen. Auch die Idee für eine Gemarkungsreinigung brachte er vor.