Die Gemeinde Zeitlofs ist laut Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) froh, dass im Steinernen Wirtshaus in Weißenbach wieder eine "florierende Wirtschaft" ist. In das Gebäude, das im Besitz der Gemeinde ist, muss jedoch einiges investiert werden. "Da müssen wir einfach reagieren", sagte der Bürgermeister beim Ortstermin am Dienstagabend. "Und wir machen das auch gern", bekräftigte er.

Heizung und Toiletten

Zwar wurde vor erst zehn Jahren ein Heizlüfter im Anbau des Wirtshauses installiert. Doch habe es sich herausgestellt, dass diese Art der Beheizung nicht das Optimale ist. Welche Heizungsanlage, und auch wo sie untergebracht werden soll, ist derzeit noch nicht klar. Ein Konzept müsse noch erstellt werden, hieß es. Erneuert werden soll zudem die Toilettenanlage, die nach 40 Jahren nicht mehr dem heutigen Standard entspricht. Auch auf die Friedhöfe begaben sich die Zeitlofser Räte. Die Gemeinde beabsichtigt, in allen Friedhöfen der Marktgemeinde Teile als Rasenfriedhof anzulegen. Wie bereits im Vorfeld in Detter, Weißenbach und Roßbach besichtigte das Gremium am Dienstag auch die Gegebenheiten auf den Friedhöfen in Eckarts und Rupboden.

Die Beschlüsse über die Anlage der Rasenfriedhöfe sowie auch satzungsmäßige Fragen sollen nun in den kommenden Zeitlofser Gemeinderatssitzungen erörtert werden.

Wo soll Mobilfunkmast hin?

Vodafone plant den Bau einer Mobilfunksendeanlage in der Marktgemeinde Zeitlofs, informierte Friedrich das Gremium. Als Standort ist ein Grundstück bei der Schnellbahn/Überholbahnhof in Richtung Mottgers vorgesehen. Es ist zirka einen Kilometer vom ersten Wohnhaus entfernt, hieß es. Laut Anschreiben soll mittels der neuen Anlage die Situation im Gemeindegebiet verbessert werden. Das wurde jedoch bezweifelt, denn das Grundstück liege hinter einem Berg. Bevor die Gemeinde ihre Stellungnahme zum geplanten Bau abgibt, soll nachgefragt werden, welcher Bereich genau versorgt werden soll.

Hof am Kindergarten in der Kritik

2. Bürgermeister Roland Limpert (CSU/FB) sprach den "nicht sonderlich glücklichen Zustand" des Hofes am Kindergarten an. Dieser sei wohl mit einem Bauzaun abgesichert, und er wisse, dass die Gestaltung in Abstimmung mit dem Feuerwehrplatz erfolgen soll. Weil Eltern ihn aber angesprochen hatten, bat er um Forcierung in dieser Angelegenheit. Bürgermeister Friedrich versprach eine zeitnahe Umsetzung der Gestaltung. Weil wichtige Sachen angestanden waren, habe er bisher keine Möglichkeit gehabt, den Kindergarten zu begutachten, entschuldigte er sich.
Erlassen wurde eine Einbeziehungssatzung für die Teilfläche eines Grundstücks in Weißenbach. Weil, wie vom Landratsamt gefordert, bei einem größeren Abstand zur Kreisstraße eine sinnvolle Bebauung dort nicht mehr möglich ist, wurde die Baugrenze um fünf Meter verschoben. Die Zufahrt kann so innerhalb der Ortsgrenze genommen werden. Weil die Geschwindigkeiten am Ortseingang niedrig seien und das Grundstück an der Kurveninnenseite liegt, habe die Kreis-straßenverwaltung der Ausnahme zum Anbauverbot zugestimmt, hieß es. Die Satzung wird jetzt öffentlich ausgelegt.