"Der Breitbandausbau im Markt Zeitlofs ist seit wenigen Wochen erfolgreich abgeschlossen", teilt Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Der Ausbau von einigen Gebieten in den Gemeindeteilen von Zeitlofs wurde mit 680 000 Euro vom Freistaat Bayern gefördert und dauerte knapp ein Jahr.
Die Stadtwerke Hammelburg (Hab-net) führten den Ausbau mit einigen Verzögerungen durch. Grund dafür waren - laut Vertriebsleiter der Hab-net Jürgen Weigand - lange Bearbeitungszeiten von Genehmigungen der Bahn. "Dabei ging es um die Sicherheit, und deshalb haben wir die Verzögerung ohne Probleme hingenommen", unterstreicht er.
In Eckarts gebe es noch zwei Straßen, "die wir aufgrund eines Verteilerproblems noch nicht anschließen konnten". Doch die beiden Straßen in Eckarts werden in wenigen Wochen ebenfalls schnellen Zugang zum Internet bekommen, verspricht Weigand.
Bis 50 000 kbit pro Sekunde soll die Verbindung schnell sein, wurde vor Beginn des Ausbaus versprochen. In den aufgerüsteten Gebieten der Gemeindeteile Eckarts, Rupboden, Weißenbach, Trübenbrunn und Zeitlofs können nun ab sofort die Vorzüge einer schnellen Internetverbindung genutzt werden, meint der Bürgermeister. "Im Schmidthof wurde sogar ein Spitzenwert von 107 Mbit gemessen", ergänzt er.
In den Gebieten des Marktes, die vom Ausbau der Hab-net nicht betroffen sind, bleibt die Internetverbindung nach wie vor unter 30 Mbit pro Sekunde. Bei diesen benachteiligten Straßenzügen soll auf längere Sicht ebenfalls Abhilfe geschaffen werden, hat der Gemeinderat in dieser Woche beschlossen. Denn der Bund bietet eine Förderung von maximal 50 000 Euro für Gebiete an, in denen die Internetverbindung unter 30 Mbit pro Sekunde liegt.
"Das überschneidet sich nicht mit der Ausbau-Förderung vom Freistaat Bayern", ist sich Friedrich sicher. Dabei handele es sich um eine Beratungsleistung einer Firma, die Verbesserungsvorschläge für die Optimierung des Internets gibt.
Gerhard Gunkel, Geschäftsleiter des Marktes und zuständig für Baumaßnahmen, ergänzt: "Es sollen Gebiete technisch fundiert erkundet und schließlich die Möglichkeiten einer Baumaßnahme überlegt werden". Im Anschluss an die Beratung könne man für die Gebiete, in denen die Voraussetzungen für den Breitbandausbau gegeben sind, Zuwendungen beantragen.