Bis zum Startschuss für die Instandsetzung der Kirchhofsmauer hat es einige Monate gedauert. Das gibt auch Ludwig Weichselbaumer, der stellvertretende Geschäftsführer der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY), zu. In sein Ressort fällt das Gotteshaus. Die Verzögerung habe aber we niger an den notwendigen bauamtlichen Untersuchungen gelegen als vielmehr an der Tatsache, "dass es gar nicht so leicht war, eine passende Firma zu finden". Gerade im Bereich solch spezifischer Sanierungsarbeiten sei die Auftragslage momentan bei den Betrieben sehr gut, und es gäbe nur wenig freie Kapazitäten. Glücklicherweise habe man den Auftrag dann doch noch heuer erteilen und die Sache endlich in Angriff nehmen können.


Erst Grünbewuchs entfernt

Vor Ort im Staatsbad tätig ist das Unternehmen Theo Hahn aus Zeitlofs-Schmitthof. Die Arbeiten verlaufen nach Auskunft von Bauleiter Thomas Leitsch in mehreren Schritten. Zuerst einmal musste der Grünbewuchs entfernt werden, der die Mauer überwuchert und so im Laufe der Jahre zu massiven Schäden an deren Festigkeit geführt hat. Auch ein Teil der Bäume wird entfernt. Die einzelnen Steine wurden abgetragen, sortiert und seitlich gelagert.


Material wieder verwenden

"Das vorhandene Material", so Leitsch, "wird dann später beim neuen Aufmauern wieder verwendet". Schließlich will man alles wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen.

Damit alles reibungslos verläuft, hat kürzlich auch ein Ortstermin mit allen an diesem Projekt Beteiligten stattgefunden. Dabei ging es nach Auskunft von Sachgebietsleiter Christian Rödl vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt um diverse fachspezifische Details wie unter anderem die Statik.