Gegen 11 Uhr hatte der Fahrer des mit etwa 1200 Kisten Bier beladenen Sattelzugs von der Rastanlage Rhön-Ost wieder auf die BAB 7 in Richtung Kassel auffahren wollen, als ein Teil der Ladung vom Sattelauflieger kippte. Die laut Polizeibericht offenbar nicht ordnungsgemäß gesicherten Kästen rutschten in der leichten Rechtskurve nach links und drückten so stark gegen die Plane, dass etwa die Hälfte davon zu Boden krachte und sich auf der Ausfahrt verteilte. Der Fahrer, der von München in Richtung Hamm unterwegs war, musste über seinen Arbeitgeber eine Firma beauftragen, die sich um die Umladung der Bierkisten kümmert. Der Schaden wird auf zirka 10.000 Euro geschätzt.

Die Straßenmeisterei war ebenfalls vor Ort, um die Fahrbahn zu reinigen. Die Ausfahrt wurde aufgrund der herumliegenden Kisten vollständig blockiert, sodass die Rastanlage gesperrt werden musste. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck. Diese prüfen jetzt, ob sich der Fahrer und auch der Halter wegen nicht ordnungsgemäß gesicherter Ladung verantworten müssen.