Nun ist die klösterliche Gemeinschaft auf dem Kreuzberg wieder vollständig. Nach den Personalentscheidungen des Provinzkapitels im Sommer wurden die beschlossenen personellen Veränderungen in den vergangenen Monaten Zug um Zug umgesetzt.

Zunächst verließ der bisherige Guardian Pater Stanislaus Wentowski den Kreuzberg und ging ins oberfränkische Vierzehnheiligen. Nahtlos war der Übergang zu Pater Georg Andlinger, der als Hausvikar die Verantwortung für das Kloster ab Oktober übernahm und diese nun an den neuen Guardian Pater Martin Domogalla übergeben konnte.

Zum 1. Februar kam Pater Martin zurück auf den Kreuzberg, wo er von 2010 bis 2014 bereits als Guardian tätig war, bevor er als Pfarradministrator die Pfarreiengemeinschaft "Maria im Sand, Dettelbach (Lkr. Kitzingen)" übernahm. Mit ihm kam auch Pater Berthold Türffs aus Dettelbach als neuer Seelsorger auf den Kreuzberg.
Zum Franziskanerkonvent auf dem Kreuzberg gehören nun neben dem Guardian Pater Martin Domogalla und Vikar Pater Georg Andlinger, die Seelsorger Pater Berthold Türffs und Pater Eberhard Sievers. Bruder Wolfgang Galler ist Mitarbeiter der Franziskaner-Klosterbetriebe, und Bruder Ludwig Kiesl ist der Sakristan der Klosterkirche.


Provinzialminister reist an

Die Begrüßung der neuen und dagebliebenen Brüder übernahm Provinzialminister Pater Cornelius Bohl, der aus München gekommen war. Im Sonntagsgottesdienst wünschte er der neuen Brüdergemeinschaft alles Gute und Gottes Segen. Wechseln und Abschied nehmen sei nicht immer einfach. Erst vor zwei Wochen sei der Abschied in Dettelbach gefeiert worden, nun gehe es auf dem Kreuzberg gleich weiter, dankte er Pater Martin und Pater Bertold für ihre Bereitschaft, in der Rhön zu wirken.Pater Cornelius Bohl dankte aber auch Pater Georg Andlinger, der in der Zwischenzeit auf dem Kreuzberg die Stellung hielt. Bleiben sei genauso wichtig wie Kommen, betonte Bohl und dankte nicht nur den Brüdern, die auf dem Kreuzberg bleiben, sondern auch allen treuen Mitarbeitern des Wirtschaftsbetriebes und der Leiterin Angelika Somaruga.


Neue Kraft für den Alltag

"Denn der Kreuzberg ist ein Ort für Leib und Seele. Auf dem Kreuzberg können wir nur als Ganzes und gemeinsam gut für die Menschen da sein." Der Kreuzberg sei ein bekannter, vertrauter und beliebter Ort. Ein Heiliger Berg, der Nähe und Distanz zugleich vermittele.