Erneuerung der Straßenbeleuchtung, Kanalverlegung, DSL-Installation und Straßeninstandsetzungen bestimmen seit Jahren die Sitzungen.

Auch bei der letzten Sitzung ging es darum. Die nötigen Baumaßnahmen der Bergseestraße wurden öffentlich ausgeschrieben. Fünf Anbieter gingen ins Rennen. Die Angebote variierten von 199 984 bis 278 297 Euro . Das günstigste Angebot unterbreitete die Firma Väth aus Oberbach, die schließlich auch den Zuschlag zur Ausführung der Arbeiten erhielt.


Räte und Anwohner sauer

Weiter ging die Entscheidungsfindung in der Gerodaer Straße mit dem Bereich Straßenbeleuchtung. Oberhalb der ehemaligen Bahntrasse sind vier Brennstellen von den Bayernwerken vorgesehen. Die Kosten würden mit 9128,56 Euro zu Buche schlagen, da für die vorgesehenen Standorte auch neue Masten errichtet werden müssten. Das stieß Räten und Anwohnern sauer auf, da einer der Masten an einer Engstelle der Straße würde stehen müssen und somit Verkehrsbehinderungen, gerade bei Lastfahrzeugen, programmiert seien. Der Vorschlag der Räte ging dahin, die bestehenden Standorte beizubehalten und die vorhandenen Masten zu nutzen.


Undichter Kanal

Das hätte zudem eine Kostenersparnis von fast 1000 Euro zur Folge. Da die Kosten auf die Anwohner umgelegt werden, eine nicht unwichtige Tatsache. Auch wenn - laut Bayernwerke - die Ausleuchtung dann nicht optimal sei und gegen deren Vorgaben geschehe, entschieden sich die Räte, die neuen LED-Leuchtmittel auf die bestehenden Masten zu montieren. Im Ringweg waren zunächst Baumaßnahmen nicht vorgesehen. Doch stellte man bei einer Beschau des Kanals fest, dass dieser an vielen Stellen undicht ist.

Auch wurden Probleme mit der Wasserversorgung festgestellt, sodass nun auch die Wasserleitung neu gemacht werden muss und alle Anwesen ordnungsgemäß angeschlossen werden. Der sehr schmale Ringweg wird dadurch derart stark in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Kompletterneuerung der Straßenoberfläche unumgänglich ist. Zur Diskussion stand nun, ob die Planung zusammen mit der anschließenden Gerodaer Straße gemacht werden soll. Die Räte entschlossen sich zur gemeinsamen Planungserstellung bis Ende 2017. Neu gebaut werden muss auch der Kanal in der Sinntalstraße und dem Mühlenweg. Auch hier soll die Planung noch bis Ende 2017/Anfang 2018 beendet sein.


Daniel Römmelt geehrt

Dem Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau einer Lagerhalle in Systembauweise im Gewerbegebiet Nasse Wiese stimmten die Räte zu, trotz diverser Abweichungen vom Bebauungsplan. Dem Antrag des SV Riedenberg auf einen Zuschuss für die Wassergebühren zur Berieselung der Sportanlagen gaben die Räte mit 500 Euro statt. Bürgermeister Römmelt informierte seine Räte über die Begehung der Flächen für einen eventuellen Nationalpark Rhön mit Umweltministerin Ulrike Scharf. Generell sei die Tendenz der Bürgermeister eher positiv. Dennoch betonte er, müsse die Bevölkerung dann auch mit ins Boot genommen werden.

Mit Daniel Römmelt konnte nun ein weiterer junger Riedenberger Bürger für seine herausragenden Leistungen geehrt werden. Dieser schloss sein Masterstudium der Geschichtswissenschaften mit der Traumnote 1,22 ab. Zuvor hatte er schon ein Bachelorstudium in Politikwissenschaft und Geschichte erfolgreich absolviert. Das Masterstudium hatte die Schwerpunkte Alte Geschichte, die Masterarbeit wurde verfasst unter dem Titel "Pharao Alexander - Alexander der Große und die ägyptische Herrschaftstradition". Diese Arbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet. Derzeit schreibt er an seiner Doktorarbeit .