Es ist nicht die erste Heiligenfigur, die das Künstlerehepaar für die Schönderlinger gefertigt hat, und Pfarrer Armin Haas, der in einem feierlichen Gottesdienst die Heiligenfigur weihte, bemerkte augenzwinkernd: "Durch die Heilige Elisabeth wird die Frauenquote in unserer Kirche erhöht." In der Tat, bis jetzt ziert nur die Heilige Muttergottes als einzig weibliche den Kirchenraum, alle anderen Heiligen sind männlich: Josef, Wendelinus und Sebastian.

Rosenwunder

In einer beeindruckenden Ansprache spannte Pastoralpraktikant Philipp Tropf den Bogen von der Legende des Rosenwunders, das in dem Kirchenlied "Wenn das Brot, das wir teilen, zur Rose wird" beschrieben wird hin zur grenzenlosen Barmherzigkeit dieser Elisabeth von Thüringen, die bereits in sehr jungen Jahren in die Fremde kam und bereits mit 23 Jahren verstarb. Bis zu ihrem Tod tat sie viele kleine Werke der Barmherzigkeit, die im Laufe der Jahre zu großen Taten wurden und bis in unsere Zeit reichen. Einem anonymen Spender oder einer anonymen Spenderin ist es zu verdanken, dass die Figur jetzt in der Schönderlinger Kirche steht. Und so freuten sich natürlich auch die Mitglieder der Kirchenverwaltung.

Großzügige anonyme Spende

Vor allem Kirchenpfleger Reinhard Müller begeistert diese großzügige Spende: "Aus der Kirchenkasse könnten wir solch eine Figur nicht anschaffen", ist auch er von der Schönheit und der Ausstrahlung der Heiligen Elisabeth und besonders von ihrem Gesichtsausdruck beeindruckt.