Sechs neue Gesichter, eine Frau mehr und insgesamt eine Verjüngung - so lässt sich das Ergebnis der Wahl des neuen Gemeinderates für Oberleichtersbach zusammenfassen. Die Wahlbeteiligung lag mit 74,74 Prozent etwas unter dem Wert vor sechs Jahren. Damals gaben 76,70 Prozent der Berechtigten ihre Stimme ab.

Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen: Die Christlich-Soziale Union und Freie Christliche Wählergruppe Oberleichtersbach (CSU(FCW OL) holte 9406 Stimmen (33 Prozent). Die Aktive Wählergruppe Breitenbach/ Mitgenfeld kam mit 7490 Stimmen auf 26,3 Prozent. Beide schicken jeweils vier Kandidaten in den Rat. Die Freie Wählergruppe Unterleichtersbach erreichte 6071 Stimmen (21,3 Prozent) und bekommt drei Sitze. Die Freie Wählergemeinschaft Modlos errang 5533 Stimmen (19,4 Prozent) und bekam drei Sitze.

Die politischen Gewichte in Oberleichtersbach verschieben sich leicht in Richtung Breitenbach/Mitgenfeld. Während die Oberleichtersbacher Liste um einen Sitz auf vier schrumpfte, legte die gemeinsame Liste beider Nachbarorte von drei auf vier zur. Noch ist am Ort die Wahlanalyse nicht ganz abgeschlossen, aber möglicherweise ist das auf das neue Auszählverfahren zurückzuführen.

Dieter Muth auch im Kreistag

Wiedergewählt wurden alle Gemeinderatsmitglieder, die wieder antraten. Eine Verjüngung bringen Maria Knüttel mit Mitte 20 und Andreas Zink (30) in das Gremium. Knapp scheiterten einzelne Bewerber, denen man durch ihre Präsenz im Ortsleben einen Gemeinderatssitz zugetraut hatte.

Der designierte Bürgermeister Dieter Muth blickt erwartungsvoll in die Zukunft. "Ich freue mich darauf, mit der neuen Mannschaft zusammenzuarbeiten." Mit 7535 Stimmen schaffte Muth auch den Sprung in den Kreistag. So kann er sich gleich doppelt für Oberleichtersbach einsetzen. dübi/uli