Das Wetter hätte für das Weisbacher Oktoberfest nicht besser sein können. Von Freitag Abend an befand sich Weisbach im Ausnahmezustand. Mehrere tausend Besucher ließen sich von dem bunten Programm begeistern. Schon Wochen vorher hieß es: Ausverkauft.
Der Festumzug am Sonntag Nachmittag war ein Trachtenfest für Jung und Alt. Mit 37 Gruppen, Wagen und Gespannen bot der Festzug ein buntes Bild, zum großen Teil mit alt bekannten Teilnehmern, die Jahr für Jahr nach Weisbach kommen. Der Musikverein Wegfurt und die Ehrengäste führten in diesem Jahr den Festzug an. Einen Hingucker bot die Dorfgemeinschaft Ginolfs mit ihrem "Weideabtrieb". Sogar eine Woche alte Rhönschaflämmchen waren auf dem Wagen mit dabei, von denen nicht nur Landrat Thomas Habermann und seine Frau Ruth angetan waren.


Auerochsen und der Bierkönig

Einen respekteinflößenden Anblick boten die Auerochsen von Willi Schmidt. Bierkönig "Gambrinus" (Rudolf Wappes) saß auf seinem Thron hoch oben auf dem Bierfass und winkte seinen Untertanen huldvoll zu, die ihm begeistert zujubelten.
Außergewöhnlich viele Oldtimer-Traktoren waren in diesem Jahr nach Weisbach gekommen. Der Lanz Traktor aus Oberbach, die Säessemer Porschefreunde und die Oldtimer "Alte Zylinder" aus Hilders.


Blumen für die Zaungäste

Ein Muss beim Weisbacher Oktoberfestzug sind die unterschiedlichen Musikkapellen und Volkstanzgruppen. Mit dabei waren der Musikverein Ginolfs, die Trachtenkapelle Oberelsbach, die Weisbacher Musikanten, die Stadtkapelle Münnerstadt, der Musikverein Schönau, die Trachtenkapelle Frankenheim, der Musikverein Sondernau, die Feuerwehrkapelle Waldkappel, die Sandberger Musikanten und natürlich die Royal Scots Pipes and Drums aus Flieden, die mit ihren Dudelsäcken Jahr für Jahr für begeisterten Applaus sorgen.
Prächtig herausgeputzt waren die Trachtengruppe, die winkend und tanzend durch Weisbach zogen. Da gab es kleine Sträußchen aus Rhönblumen für die Zuschauer am Straßenrand und auch mal einen Schluck aus einer Weinflasche.