Einst hatte man die Fundamentstreifen für die Grabmäler an den Terrassen ohne Schalung erstellen lassen. Das hatte zur Folge, dass mit der Zeit bauchige Ausdehnungen entstanden. Dieses Problem soll jetzt durch die Erneuerung gelöst werden.

Die neu angelegten Wege werden dann mit einer Asphaltdecke versehen. Während der Ortsbesichtigung zeigte sich, dass die Auffahrt von der einen zur anderen Terrasse gerissen war. Dies wurde mit der Belastung durch den eingesetzten Radlader erklärt. Das Gremium muss sich nun überlegen, ob dieses Stück noch im Laufe der Bauarbeiten erneuert werden soll oder man den Bautrupp die Schäden beheben lassen will. Ein Beschluss hierüber steht noch aus.

In der folgenden Sitzung sprachen die Räte über einen Entwurf zum Landesentwicklungsprogramm Bayern. Diesen hatte die Staatsregierung vor kurzem beschlossen. Im darauffolgenden Anhörungsverfahren bekamen alle Gemeinden die Gelegenheit, bis 21. September dazu Stellung zu nehmen. Die Räte erfuhren in der Sitzung, dass man sich auf die vorläufige Stellungnahme des Bayerischen Gemeindetages beziehen könne. Diese gehe auf die Ärzteversorgung im ländlichen Raum, auf die Energiewende sowie auf das Thema Einzelhandel ein. So steht im Papier des Bayerischen Gemeindetages, dass es zwar schön sei, die Ärzteversorung im ländlichen Raum verbessern zu wollen, jedoch bezweifelt wird, dass die inhaltsleeren Programmsätze des Landesentwicklungsprogramms dazu beitragen könnten.

Auch Gemeinderat Georg Rottenberger (CSU) vermisste im Papier der Landesregierung einen echten Neuansatz. "Die Vorschläge werden in naher Zukunft nichts bringen, wenn sich nichts Grundlegendes verändert."
Der Burkardrother Marktgemeinderat beschloss einstimmig, sich der Stellungnahme des Bayerischen Gemeindetages anzuschließen. Denn dort werden viele Bereiche des Landesentwicklungsprogramms kritisch gesehen.