Nachdem das traditionelle Sommerfest des Alpenvereins Bad Kissingen ausfallen musste, die meisten Aktiven sind derzeit zum Arbeitseinsatz auf der Bad Kissinger Hütte in den österreichischen Alpen, fand an diesem Wochenende nur ein Tag der offenen Tür in den Räumen und der Kletterhalle am Geschwister-Scholl-Platz statt.


Kaffee und Kuchen

Dennoch brachten viele der daheim gebliebenen Mitglieder selbstgebackene Kuchen und Torten mit, denn Klettern macht durstig und hungrig. Gerlinde Eisenmann, deren Mann aktives Mitglied der Kissinger Sektion ist, brachte außer dem Kuchen Enkel Benedikt mit, denn so richtig gesehen hatten die beiden die Kletterhalle noch nicht. Eigentlich auch nicht verwunderlich, denn der dreijährige Enkel von Gerlinde Eisenmann lebt mit seinen Eltern in Wiesbaden.

Während die größeren Kinder und auch zahlreiche Erwachsene an diesem Tag erste Erfahrungen an den Kletterwänden machen konnten und dabei durch Mitglieder des Alpenvereins gesichert bis unters Dach kletterten, versuchten sich die Kleineren meist als "Freeclimber". So auch Benedikt, nur gesichert durch die helfenden und sichernden Hände von Oma Gerlinde Eisenmann und Lena Heidelmann vom Alpenverein, und natürlich die obligatorische ganz dicke Matte, die Stürze problemlos werden lässt. Denn an dieser Seite der Kletterwand, die zwar mit Überhängen auch einige Schwierigkeiten bietet, geht es kaum über Kopfeshöhe hinaus.