Obwohl die beiden Grippe-Opfer bereits in der ersten Februar-Woche starben, tauchen sie noch nicht in der offiziellen Statistik auf: Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat heuer bislang zwar 13 Grippetote in Bayern registriert, aber in der gestern aktualisierten Statistik taucht noch kein Fall im Regierungsbezirk Unterfranken auf. Eine Sprecherin der Behörde in Erlangen vermutete auf Nachfrage eine Meldeverzögerung.

Durch Obduktion nachgewiesen

Nachgewiesen wurde die Influenza-Erkrankung offenbar bei einer Obduktion: Nach Informationen der Saale-Zeitung handelte es sich bei den Grippetoten um ein Ehepaar, das innerhalb von nur wenigen Stunden starb. Laut Staatsanwaltschaft Schweinfurt wird bei einer solchen Auffälligkeit grundsätzlich eine Obduktion angeordnet. Einen Befund teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit, lediglich dass bei der Obduktion Fremdverschulden als Todesursache ausgeschlossen wurde. Offenbar kamen auch Vorerkrankungen hinzu. Nach der Diagnose wurde nach Ansteckungswegen gesucht und das Umfeld untersucht. rr