Im so genannten Outsourcing finanziert und betreut die Gasversorgung Unterfranken die Anlage, stellt die Betriebsbereitschaft sicher und übernimmt Wartung, Betrieb und Instandsetzung. Der durchschnittliche Jahresenergiebedarf beträgt derzeit rund 357 000 Kilowattstunden (kWh). Durch die Sanierung würde sich der Energiebedarf eines Jahres auf etwa 303 000 kWh reduzieren, errechnete Funsch.
Für die Sanierung der Heizungsanlage einschließlich der Warmwasseraufbereitung legte er zwei Alternativen vor. So entstehen für die Erneuerung der jetzigen Anlage Kosten von voraussichtlich 54 000 Euro. Die zweite Variante mit Einbau eines Blockheizkraftwerks kostet rund 90 000 Euro netto.
Die Laufzeit eines Contractings beträgt zehn Jahre. Danach erfolgt eine kostenfreie Übergabe der Anlage an den Schulverband oder die Gemeinde. Die jährlichen Betriebs- und Energiekosten sowohl einer Neuanlage wie im Contracting belaufen sich auf etwa 25 000 Euro. Verträge dieser Art werden mit den Kommunen abgeschlossen, um die Finanzierung von Neuanlagen durch jährliche Zahlungen zu erleichtern.
Der Einbau einer Solaranlage - so die Anfrage von Gemeinderat Roland Kippes (CSU/UWG) - wäre wegen geringen Warmwasserverbrauchs nicht wirtschaftlich, erläuterte Funsch, dem Bürgermeister Peter Hart (CSU/UWG) für die Vorstellung des Konzepts dankte. Hart wies darauf hin, dass eine Entscheidung erst getroffen werden kann, wenn die Regierung von Unterfranken eine mögliche Förderung zusagt.