Die Stadtwerke Bad Kissingen bauen ihr Netz an Ladesäulen für Elektroautos weiter aus. Stadtwerke Geschäftsführer Manfred Zimmer und Oberbürgermeister Kay Blankenburg weihten jetzt eine weitere neue Ladebox am Parkplatz Tattersall ein.
Eine Million Elektroautos sollen bis 2020 auf deutschen Straßen unterwegs sein. Dieses Ziel hat die Bundesregierung ausgegeben. Um dieses Ziel zu erreichen müssen in Deutschland auch Möglichkeiten zum "Betanken" der Elektroautos geschaffen werden. Die Stadtwerke Bad Kissingen bauen ihre Ladeinfrastruktur in Bad Kissingen sukzessive aus.


Ausbaupläne

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Kissingen Manfred Zimmer und Oberbürgermeister Kay Blankenburg weihten jetzt die Erweiterung der bereits bestehenden Ladestation am Parkplatz Tattersall ein. "Ich freue mich, dass die Stadtwerke in dem extrem wichtigen Bereich der Elektromobilität die Ladeinfrastruktur weiter ausbauen. Dies steht Bad Kissingen als Gesundheitsstadt, wir haben ja gerade den Nachweis unserer guten Luftqualität erbracht, sehr gut. Der Umweltschutz spielt also für unsere Kurstadt eine entscheidende Rolle", erklärte Oberbürgermeister Kay Blankenburg.
Die Ausbaupläne der Stadtwerke hinsichtlich der Ladeinfrastruktur gehen noch weiter. Angedacht sind neben einer Ladesäule auf dem Gelände der Stadtwerke selbst, eine Ladebox im Parkhaus Zentrum und eine Ladesäule am Parkplatz am Jugend- und Kulturzentrum der Stadt Bad Kissingen.


Noch kostenfrei

Aktuell ist die Nutzung der E-Tankstelle noch kostenfrei; im Herbst 2017 soll für das Tanken an E-Säulen eine Vergütung erhoben werden.
Im Jahre 2012 hatten die Stadtwerke Bad Kissingen die erste öffentliche Ladesäule in Bad Kissingen am Parkplatz Tattersall errichtet und in Betrieb genommen. Nun ist die E-Tankstelle am Parkplatz Tattersall um eine Ladestation und damit um zwei Lade-Parkplätze erweitert worden. Es können jetzt bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Die Lade-Parkplätze sind explizit ausgewiesen und hierfür reserviert. Es entstehen für den Nutzer vorerst keine Kosten für die bezogene Energie. Die Parkgebühren am Platz müssen unabhängig davon entrichtet werden.
Seit 2012 haben an der E-Tankstelle zirka 3000 Ladevorgänge stattgefunden. Dabei wurde ein Energievolumen von insgesamt zirka 30 000 kWh für das Laden von E-Fahrzeugen genutzt.