Dort tritt ab 19.30 Uhr der österreichische Liedermacher, Schauspieler und Performancekünstler Christoph Theussl auf.
Der 39-jährige Theussl, der in der Steiermark geboren wurde und heute in München lebt, studierte Schauspiel in Graz. Sein erstes Engagement führte ihn nach Berlin, wo er Mitglied einer national und international tätigen Künstlergruppe war. 2001 gab Theussl sein erstes Konzert mit selbstgeschriebenen Liedern und Texten. Seitdem tritt er regelmäßig in Clubs, auf Festivals, bei Kleinkunstveranstaltungen und auf Lesebühnen auf.


Album über den Tod

Theussl bezeichnet sich selbst als klassischen Liedermacher und Satiriker. Er tritt mit Gitarre auf und behält beim Singen bewusst seinen österreichischen Dialekt bei. Dieser bringt Theussls speziellen Humor besonders gut zum Klingen - vieles klingt auf Österreichisch einfach charmanter.
Bei seinem Auftritt im Bücher Pavillon wird Theussl Lieder aus seinem Album über den Tod "Endlich", das 2014 erschienen ist, spielen. Freunde des zynischen, schwarzen Humors kommen hier voll auf ihre Kosten. Theussl trägt ironische Moriate und makabre Chansons vor, die Texte erzählen Geschichten mit überwiegend tödlichem Ausgang. Das schwierige Thema Tod geht Theussl nicht albern, sondern auf sehr niveauvolle Art und Weise und mit tollem (Aus)Sprachwitz an. Er erzählt etwa von Leichen im Kofferraum oder selbstmordgefährdeten Bienen.
2014 erhielt Christoph Teussl den Förderpreis der Liederbestenliste, 2015 den Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung. Mehr über Christoph Theussl gibt es im Netz unter www.theussl.de. Karten gibt es im Vorverkauf im Bücher Pavillon oder an der Abendkasse. Martin Eisenmann