Typisches Aprilwetter mit Kälte, Wind und Schauern beeinträchtigte die 12. Auflage des Oerlenbacher Frühlingsradelns. Immerhin machten 42 Sportler bei dieser Veranstaltung im Rahmen des Radlspaßes im Oberen Werntal mit, um in fünf verschiedenen Gruppen eine Tour zu absolvieren. Das Wichtigste: Alle kamen wohlbehalten ohne Zwischenfälle zurück. Nur ein platter Reifen musste repariert werden.
Erstmals startete eine eigene E-Bike-Runde unter Paul Semsch und Willi Hemmerich. Die Teilnehmer konnten außerdem zwischen Speed-, Mountain-, Cross- und Familien-Tour mit unterschiedlichen Längen und Streckenprofilen wählen.


Mit Gegenwind

64 Kilometer betrug die Distanz für Teilnehmer mit Rennrädern unter Alois Karch und Hubert Schott. "Zwei Graupelschauer und manche Windböen mussten wir verkraften. Die 656 Höhenmeter schafften wir mit einem Schnitt von 25 km/h", berichtete Karch am Ziel angekommen.
Anspruchsvoll war ebenso die 35-Kilometer-Strecke der Mountainbiker mit steilen Aufstiegen und Abfahrten auf Feld- und Waldwegen. "Wir waren mit vier Teilnehmern diesmal ein kleines Team. Mit den Widrigkeiten kamen wir gut zurecht, die 500 Höhenmeter waren kein Problem", war Resümee von Leiter Matthias Völkel.
E-Bikes liegen im Trend. So wunderte es nicht, dass sich mit acht Teilnehmern eine größere Gruppe auf den Weg über 40 Kilometer machte. Sie radelten vorwiegend im Werntal, wie auch wie auch die Teilnehmer der Crosstour, geleitet von Thomas Saal, und der Familientour unter Marianne und Günther Gößmann-Schmitt.
"Unterwegs begegneten wir nur wenigen Radlern. Die schlechte Wetterprognose hat wohl viele abgehalten. Weniger als sonst war auch an den Raststationen los", berichteten die Teilnehmer. Das konnte man schon bei der offizielle Eröffnungsfeier in Geldersheim ahnen , als auch dort - wie Bürgermeister Franz Kuhn berichtete - die Gästezahl überschaubar blieb und das Programm wegen der Witterung gekürzt und verlegt wurde.
Vor dem Start am Rathaus in Oerlenbach erteilte Pfarrer Norbert Reinwand den kirchlichen Segen. Nach der Rückkehr sorgte die Oerlenbacher Feuerwehr für eine Stärkung.