Rosaliss - in diesen Namen fließen gleich drei Bedeutungen ein: Rosengarten, Saale und Kissingen. Diesen Namen soll das neue Café mit Restaurant und Bar am Ende der Balthasar-Neumann-Promenade tragen. Allerdings dauert es bis zur Eröffnung noch ein Weilchen.
Eigentlich wollte Günther Karrer schon in diesem Jahr Gäste in seinem Café Rosaliss bewirten. Aber Wunschplanung und Realisierung fanden nicht so schnell zusammen wie erhofft, sagt Karrer. Hier, in der Kurzone 1, greife nämlich die Lärmschutzemission, weshalb zwischen April und Oktober nicht gebaut werden darf. Zudem habe die Planungs- und Genehmigungsphase länger gedauert als ursprünglich angenommen.
Günther Karrer ist seit 2013 Besitzer des Kurhotels Villa Thea, zu dem dieses Areal am Rosengarten gehört. Ursprünglich waren hier drei Geschäfte etabliert: ein Café, ein Souvenierladen und ein Teppichgeschäft.
Diese drei Räume werden zusammengeführt. Entsprechend groß wird die Einheit aus Café mit Kuchentheke, Restaurant und Bar werden. Karrer spricht von rund 200 Quadratmetern. Hier werden etwa 80 Plätze zur Verfügung stehen, im Außenbereich noch einmal so viele. Das Restaurant werde den Charakter einer Vinothek bekommen, so der Eigentümer.
Im Januar habe er die Baugenehmigung von der Stadt Bad Kissingen bekommen, erzählt Karrer. Mit einigen Innenarbeiten sei bereits begonnen worden. Zitat


1,2 Millionen

"Es sind geräuschlose Vorarbeiten an Wänden, Holzbalken und Decken", betont der Eigentümer. Mitte Oktober soll es dann richtig losgehen. Bei Farbauswahl und Fassadengestaltung werde der Denkmalschutz mitreden. Günther Karrer hofft, dass im April nächsten Jahres die Bauarbeiten abgeschlossen sein werden. Dann stünde einer Eröffnung Ende Mai oder Anfang Juni 2016 nichts mehr im Wege. Die Investitionskosten für das Rosaliss beziffert der Eigentümer auf rund 1,2 Millionen Euro.


Erst einmal selbst betreiben

Diese gastronomische Einrichtung will Günther Karrer erst mal selbst betreiben. Eine Verpachtung schließt er jedoch nicht aus - "wenn ich von den Qualitäten des Pächters überzeugt bin".
Wenn diese Baumaßnahme abgeschlossen ist, werde er sich verstärkt der Villa Thea widmen, sagte Karrer mit Blick in die nahe Zukunft. "Langfristig wird es dort mit Sicherheit noch einige weitere Veränderungen geben", so der Eigentümer. "Aber zuerst will ich das Lokal auf den Weg bringen." Ursula Lippold