"Es muss, besonders auf Straßen in Waldgebieten mit angrenzenden Wiesen und Äckern", heißt es in einer Pressemitteilung, "vermehrt mit Wildwechsel gerechnet werden." Die sich verfolgenden Rehböcke verharren nicht am Straßenrand, sondern queren die Straßen unvermittelt und schnell, so dass sie vorher nicht am Straßenrand im Scheinwerferlicht bemerkt werden können.
Besonders an Stellen die bereits mit dem Warnschild "Wildwechsel" gekennzeichnet sind, sollten die Autofahrer deshalb sehr aufmerksam sein und wenn möglich, nicht unbedingt mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fahren. Sollte es dennoch zu einem Verkehrsunfall mit Reh, Hirsch oder Wildsau gekommen sein, so ist unverzüglich die Polizei, oder der zuständige Jagdpächter zu verständigen. Geschieht dies nicht, so begeht der Autofahrer eine Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Jagdgesetz.