Besonders stolz ist der heute 70-jährige Kommunalpolitiker darauf, dass die Bürger ihn immer wieder gewählt haben. "Es macht mir Spaß, die Kommunalpolitik seit 40 Jahren mitzumachen. Wir verfolgen Interessen gemeinsam, nicht jeder für sich", sagt Hermann Kötterheinrich, der sein Amt bereits seit 1997 (mit zweijähriger Unterbrechung) ausübt. Mit Leidenschaft und Hingabe verfolgt er die Ziele für sein Dorf und dessen Einwohner. Er arbeitet engagiert und geradlinig und ist zudem kompromiss- und hilfsbereit.
Die Frage nach seinem größten Erfolg in seiner Amtszeit beantwortet Kötterheinrich mit: "Dass die Vereine in Züntersbach gelernt haben, zusammenzuarbeiten und nicht mehr getrennt für sich agieren." Und er würde gerne noch weiter sein Amt als Ortsvorsteher seiner Wahlheimat wahrnehmen. Zur Zeit lernt er die Jüngeren in die Aufgaben eines Ortsvorstehers ein und rechnet damit, dass nach dieser Periode seine Zeit als Ortsvorsteher endet.
Gebürtig aus Züntersbach ist Kötterheinrich nicht. Aus dem Münsterland zog er nach der Bundeswehrzeit 1965 in das kleine hessische Dorf zur bayerischen Grenze. Und zwar "der Liebe wegen bin ich in die Rhön ge kommen. Mein Manöverschaden ist meine Frau", sagt Hermann Kötterheinrich humorvoll. Kennen lernte er Anneliese während der Manöverzeit in Wildflecken - auf einem Manöverball. Hermann und Anneliese Köt terheinrich haben eine große Familie in allernächster Nähe wohnen. Die beiden Töchter Ute und Tanja haben eigene Familien und sorgen mit insgesamt vier Enkeln für Stimmung im Hause Kötterheinrich. Privat gilt der immer gut gelaunte Ehrenamtliche als Gastgeber Nummer eins. Und wer sich heute zu seinen Gästen zählen darf, der kann sich auf ein rauschendes Fest freuen. Da bleibt kein Auge trocken!