Für die Seniorinnen und Senioren war es das Highlight des Jahres, wie Direktor Robert Keppner bei seiner Begrüßung betonte. Im gefüllten Festsaal des Parkwohnstifts herrschte schon gespannte Erwartung, als Fördervereins-Vorsitzender Kurt Rieder den ersten Auftritt des Kurorchesters außerhalb der Kurzone begründete: "Wir gehen mit Unterstützung unseres Kurdirektors Frank Oette neue Wege, um die Kurmusik auch unseren Kissinger Bürgern näher zu bringen".

Privileg für Bad Kissinger

Musik sei gerade auch für ältere Menschen wichtig. Sie hebe die Stimmung, sei Therapie und heile. Musik blase den Staub von der Seele, so Rieder weiter, "und wir Kissinger haben das Privileg, jederzeit die Kurkonzerte in der Wandelhalle zu genießen".
Nach dem traditionellen Choral, mit dem jedes Frühkonzert seit 150 Jahren eröffnet wird, führte die Orchesterleiterin Elena Iossifova durch ein buntes Programm, darunter "Mit Millöcker im Walzertakt", eine Ouverture von Gerhard Winkler, "Fünf Uhr Tee bei Robert Stolz", den Czardas "In modo Ungarico" und als Abschluss einen Marsch.
Die Begeisterung war groß, wie der anhaltende Beifall zeigte. Natürlich gab es schon vor diesem Konzert etliche Fans der Kurmusik im Parkwohnstift. Wie man aber nach dem Konzert allenthalben hören konnte, wurden viele Vorsätze gefasst, das kulturelle Angebot der Stadt in Zukunft besser nutzen zu wollen. red