Der Gemeinderat hat sich mit einem Zuschussantrag des Kindergartens Rottershausen befasst. Der Kindergartenverein St. Dionys möchte im Außenbereich eine Spielfläche für die Kleinkindgruppe umzäunen, einen barrierefreien Aufgang zur Freispielhalle schaffen, eine Sonnenschutzmarkise anbringen und den Hauptzaun ausbessern.

Markise und Zaun für die Kleinkinder sind auf 6000 Euro veranschlagt. Der Gemeinderat gewährte die übliche Zweidrittel-Förderung. Die Auszahlung erfolgt 2017, da die Arbeiten in den neuen Haushalt aufzunehmen sind. Für die beiden anderen Vorhaben, die wohl in Eigenleistung laufen werden, lagen keine Berechnungen vor. Der gleiche Fördersatz wird in Aussicht gestellt, wenn die Summe überschaubar bleibt.

Zum Umbau alter Bausubstanz zu Wohnzwecken hatte die Gemeinde ab dem Jahr 2012 Förderrichtlinien für fünf Jahre erlassen. Maximal 10 000 Euro gab es, wenn Leerstände zu Wohn- oder Gewerbezwecken hergerichtet wurden. "Bisher haben wir zwölf Objekte bezuschusst, die mindestens 50 Jahre alt sein mussten und ein Jahr leer standen. Einen Rechtsanspruch gab es nicht. Wir sollten die Regelung weiter laufen lassen, zumal sich die Summen in Grenzen hielten", empfahl Bürgermeister Franz Kuhn. Die Räte schlossen sich dem Vorschlag an.


Strom ab Ende 2016

"Ab 4. Oktober soll die Aufstellung der drei Windkraftanlagen in der Gemarkung Rottershausen beginnen. Zufahrten, Fundamente und Kabeltrassen sind fertig. Spätestens Ende 2016 werden die Windräder Strom einspeisen", gab der Bürgermeister weiter. Zwei weitere Anlagen möchte die Energieallianz Bayern südlich auf Eltingshäuser Grund errichten. Abstimmungen seien mit der Naturschutzbehörde noch nötig, ob eine Realisierung möglich ist.

Zu den Stromtransportplanungen von Nord nach Süd stellte Kuhn mögliche Trassenführungen von Tennet vor. Nach ersten Eindrücken scheint es, dass die Linie Oerlenbach berührt oder gar durchschneidet. Noch sei viel spekulativ, Details seien noch abzuklären.

Manfred Greubel sprach die geplante Sanierung der B 19 an. "Wir haben unsere Einwände dem Straßenbauamt Schweinfurt unmittelbar nach der letzten Sitzung mitgeteilt. In einem Telefonat wurde uns verdeutlicht, dass die Maßnahme in Oktober/November abgewickelt wird. Aus Kostengründen wird eine halbseitige Lösung abgelehnt", gab der Bürgermeister weiter. Auf die Nachfrage von Greubel, wie nach Sperrung Umleitungen vorgesehen sind, fehlten konkrete Aussagen. Robert Erhard empfahl, nicht locker zu lassen, dass die neue Fahrbahndecke in kleineren Abschnitten aufgetragen wird.


Halteverbot gefordert

Andreas Schmitt fragte zur "B 286 neu": "Die Straße von der B 19 nach Eltingshausen ist in einem desolaten, unhaltbaren Zustand. Da muss etwas geschehen." Der Landkreis plant die Umgehung weiter. Das Planfeststellungsverfahren läuft. Die Route ist im vordringlichen Bedarf des Bundes enthalten. Etwas muss sich tun, unterstützte Kuhn das Anliegen. Robert Erhard sagte, dass es an der Einmündung der Rosen- und die St.-Martin-Straße oft zu gefährlichen Situationen kommt. Ein Halteverbot sei nötig. In einer Verkehrsschau sollten Schritte zu mehr Sicherheit eingeleitet werden.