Außerdem ging sie auf zukünftige Vorhaben ein. Sie machte deutlich, dass es im Sinne einer integrierten ländlichen Entwicklung um Projekte gehe, die man nur gemeinsam umsetzen könne. Die Zukunft der ländlichen Entwicklung als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum werde durch Fördermittel des Bundes und des Freistaats gestaltet.

Ganna Kravchenko erinnerte unter anderem an das Fotoprojekt zum Thema "Heimat", an das Theaterstück "Rhönkäppchen" und den Allianzchor beim Nüdlinger Fläär 1866. Sie berichtete über Sitzungen, unter anderem gab es 2016 fünf Vorstandssitzungen, außerdem erwähnte sie die Sprechtage vor Ort. Die Allianzversammlung 2017 habe bereits stattgefunden, ebenso wie zwei Vorstandssitzungen. Im Bereich "Energie" gehe es um Maßnahmen zur Realisierung der Klimawende. Sie sprach das weitgehende Fehlen von E-Ladestationen an. Man wolle gemeinsam mit dem Landkreis vorgehen.


Zum Thema Energie

Kravchenko erinnerte an die Projektwoche zum Thema "Energie", die in Nüdlingen stattfand. Auch Aspekte des Tourismus wurden ins Blickfeld gerückt. Es gehe um Angeboten für familienfreundliches Wandern und um Angebote für die Jugend. Als eine der landschaftsverschönernden Maßnahmen nannte sie den Kauf von Saatgut für einen "bunten Saum". Angesprochen wurde auch die Vermarktung regionaler Produkte, zum Beispiel in einem Dorfladen wie in Premich.

In diesem Jahr solle es am 17. September einen "Tag der Innenentwicklung" geben, in Wittershausen wird eine "Rock-Veranstaltung" organisiert. Bürgermeister Harald Hofmann (CSU) lobte die Tätigkeit der Allianzmanagerin.

Die BBV LandSiedlung GmbH hat die Pläne für die Allianzgemeinde und der unteren Naturschutzbehörde berücksichtigt. 2. Bürgermeister Edgar Thomas (CSU) stellte die im Bereich Nüdlingen und Haard vorgesehenen Kernwege vor. Der Gemeinderat nahm den Bericht zur Kenntnis und gab seine Zustimmung zum geplanten Umfang der Kernwege. Theodor Hein (Bürgerblock) zeigte sich erfreut, dass auch ein Biotopverbund einbezogen wurde. Die Räte wurden informiert, dass im Moment für eine Umsetzung der Maßnahmen noch das Geld fehle. Es sei langfristig zu sehen.


Wege sind uneben

Beim Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" kam der optisch schlechte Zustand des Nüdlinger Friedhofs zur Sprache. Die Fraktion des Bürgerblocks hatte bei einem Ortstermin festgestellt, dass wucherndes Unkraut zwischen den Gräbern ein unschönes Bild ergebe. "Dabei soll der Friedhof doch eine Visitenkarte der Gemeinde darstellen", sagte Anita Haub (Bürgerblock) und verwies auf den Friedhofsgang. Der Bauhof war vor dem Termin aktiv und hat das Areal des Friedhofs in einen ordentlichen Zustand versetzt. Angesprochen wurden zudem vorhandene Unebenheiten der Wege, die die Sicherheit gerade für die Senioren beeinträchtigten. "Wir checken das", meinte Bürgermeister Harald Hofmann dazu.