Im Jahr 2013, exakt zu Kardinal Döpfners 100-jährigem Geburtstag brachte Werner Eberth sein erstes Buch über den großen Kirchenmann aus Hausen heraus. Inzwischen wurden mehrere Auflagen neu gedruckt und dennoch sagt der Autor heute selbst, "dass das erste Buch über ihn unbedingt zum 'hundertjährigen' vorliegen musste, war ein strategischer Fehler".
Vieles kam eben erst an diesem Geburtstags-Jubiläum zusammen, neue Geschichten, interessante Anekdoten und vor allem ein aufschlussreicher Briefwechsel mit Papst em. Benedikt XVI., dem Nachfolger Kardinal Döpfners in München. Sein Schreiben, sowie ein Geleitwort Seiner Heiligkeit sind in diesem Neuen Buch abgedruckt und auch der Grund, warum der Autor ihm den zweiten Band gewidmet hat. Abgedruckt sind in "Julius Kardinal Döpfner - Eine Nachlese zu seinem 100. Geburtstag 2013" unter anderem auch Vorträge und Presseartikel von Kardinalerzbischof Reinhard Marx (München), Bischof Friedhelm Hofmann (Würzburg) und Weihbischof em. Wolfgang Weider (Berlin). Auch auf das Leben und Wirken des Hausener Lokalkaplans August Martin, der sich um den kranken Vater des Kardinals bemühte, geht Eberth in seinem 88-seitigen Nachtrag ein. Neue Erkenntnisse gibt es auch zum Fall "Einweihung Zuckerfabrik Ochsenfurt in den fünfziger Jahren" durch die Tochter des damaligen evangelischen Dekans Wilhelm Schwinn. Und durch den "Defregger Bericht" über einen ehemaligen Wehrmachtsmajor, dem Kriegsverbrechen nachgesagt wurden, und der durch Kardinal Döpfner zu hohen kirchlichen Würden kam, "ist sogar etwas Pfeffer ins Buch gekommen", so Autor Werner Eberth.
Der Folgeband zum Jubiläumsbuch ist beim Autor und bei Fernseh-Müller in Hausen erhältlich, teilt das Landratsamt mit, wo Werner Eberth im Beisein von Georg Metzger, eines Neffen von Kardinal Döpfner, Landrat Thomas Bold und Dekan Thomas Keßler vorstellte.
Wie Eberth weiter ausführte, wurden von dem neuen Werk knapp 300 Exemplare gedruckt, "mit einer weiteren Auflage ist zu rechnen", so der Autor.