Das Stadtfest "Musik und Märkte" 2013 ist Geschichte. Rundherum zufrieden zeigten sich Veranstalter und Beteiligte. "Das Stadtfest hat wieder einmal gezeigt, dass ein gutes Miteinander zum Erfolg führen kann", sagte Kultourismus-Chefin Inge Bulheller. Und TSV-Schriftführer Roland Ballner meinte augenzwinkernd: "Ein paar Hektoliter Bier haben wir schon verkauft."
Kein Wunder bei den sommerlichen Temperaturen. Es hat ja auch schon Stadtfeste gegeben, bei denen den Besuchern mehr nach Glühwein war, als nach einem kühlen Blonden.
Sehr zufrieden war auch Arno Reuscher vom Gewerbeverein "Kaufhaus" Mürscht. Es sei sehr schön gewesen, dass der Altstadtverein und der Gewerbeverein eine Versorgungsstation in der oberen Veit-Stoß-Straße einrichten durften.

Faire Preise

Ähnlich drückte sich Günter Schaub vom Bayerischen Hof aus, der seine Außenbewirtschaftung noch vergrößert hatte. "Dieses Jahr waren die Preise sehr fair", lobte er Kultourismus. Weniger zufrieden war er allerdings damit, dass ein großer Teil des Marktplatzes leer stand. Das wurde auch von anderen Besuchern bemängelt. Dafür allerdings bot die Hauptstraße ein sehr belebtes Bild.
"Ich bin zufrieden", meinte der Organisator der "Original Mürschter Trödelmarktes", Peter Braun. Hatten die Händler früher lediglich die Finstere Gasse und die Kelterhalle gefüllt, so hat sich der Trödelmarkt inzwischen in den ganzen Areal ausgebreitet, einschließlich Stenayer Platz.
Den Anger als Hauptveranstaltungsort zu wählen, hat sich wieder einmal als richtige Entscheidung erwiesen. Zufrieden war Inge Bulheller auch mit der Besucherzahl der einzigen Veranstaltung, für die die Gäste Eintritt entrichten mussten. 730 zahlende Gäste wollten "The Jets" trotzdem hören. Für die musikalische Gestaltung am Sonntagvormittag und am Nachmittag zeichnete der Leiter der Städtischen Musikschule, Thomas Reuß, verantwortlich. Er organisierte auch den Marsch der Blaskapellen zum Festzelt.
Ein Höhepunkt am Samstag bildete der Auftritt des Zirkus Liberta, der statt auf exotische Tiere auf Haustiere setzt. Bei den Kindern kam besonders gut an, dass sich die tierischen Künstler frei auf dem Anger bewegten, wenn sie gerade nicht auf der Bühne standen.
Zusätzliche Angebote, wie die Flohmärkte für das Heimatspielhaus und das Tierheim, sowie das Sommerfest des Juliusspitals und der Bücherflohmarkt der Pfarrbücherei kamen ebenfalls gut an.