Mit der verlängerten Mittagsbetreuung in der Volksschule Bad Bocklet hat sich der Gemeinderat des Marktes befasst. Die Betreuung geht in zwei Gruppen vonstatten und findet von Montag bis Donnerstag statt. "Laut Rektorin Ursula Plohnke hat sich die Mittagsbetreuung gut etabliert und wird sehr gerne angenommen", äußerte sich Kämmerer Patrick Könen. Drei Fachkräfte von der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) Schweinfurt betreuen die Kinder, wobei 50 Stunden in der Woche an gesamter Arbeitszeit anfallen. Die Personalkosten belaufen sich dabei auf 40 000 Euro, zu denen eine Verwaltungskostenpauschale von 8000 Euro hinzukommt. Die Kinder sind auf zwei Gruppen verteilt. Die Regierung beteiligt sich laut Könen mit 18 000 Euro an der Mittagsbetreuung, der Elternbeitrag - 50 Euro im Monat - bringt 13 200 Euro. Die Gemeinde muss daher einen Fehlbetrag von 16 800 Euro übernehmen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den Vertrag mit der gfi Schweinfurt über die Mittagsbetreuung um ein Jahr zu verlängern.

Antrag auf einen Friedwald

Bürgermeister Wolfgang Back (CSU) teilte mit, dass ein Antrag auf Errichtung eines Friedwalds in Steinach eingegangen sei. Peter Holzheimer meinte dazu, dass diese Form der Bestattung wohl in Zukunft immer beliebter werde und man deshalb Möglichkeiten zur Realisierung prüfen sollte. Auch Volker Stahl fand diese Idee nicht schlecht. Uto Paul Schmitt regte an, zu prüfen, ob so etwas möglich sei. "Das Beste wäre es, dies in einer Bürgerversammlung zu besprechen und zu sehen, wie die Resonanz dabei ist", meinte er. Der Bürgermeister sagte zu, abzuklären, ob ein solcher Friedwald möglich ist.
Eine Anfrage an den Gemeinderat gab es auch im Bezug auf die Urnenwand im Steinacher Friedhof. Im Moment sieht die Friedhofssatzung verbindlich vor, dass auf dem Urnenverschluss nur ein Kreuz angebracht werden darf. Inhalt der Anfrage war, ob auch das Anbringen einer Rose möglich sei. Norbert Borst vertrat die Auffassung, dass die Gestaltung des Verschlusses den Grab inhabern überlassen werden sollte. Die Verwaltung soll abklären, wie andere Gemeinden mit dieser Thematik verfahren.