Zu Gast sind, wie es schon fast Tradition ist, Preisträgerinnen der Hans-Seidel-Stiftung 2016, die "Vivid Curls" aus dem Allgäu.
Die Vivid Curls sind laut "Landsberger Tagblatt" die "musikalischen Botschafterinnen des Allgäus". Obwohl Inka und Irene beide in einem überschaubaren Ort namens Wiggensbach, einem Dorf bei Kempten, aufwuchsen, sind die beiden sich erst 2002 durch Zufall beim heimischen Fußballverein begegnet. Im Ort wurden sie wegen ihrer Ähnlichkeit gerne mal mit dem Namen der Anderen angesprochen - "da war klar", feixt Irene, "dass wir uns eines Tages zwangsläufig über den Weg laufen mussten."
Fortan war Proben angesagt, Konzerte spielen, im Studio Platten aufnehmen, eine Band gründen, Auftritte mit dieser und auch weiterhin im Duo zu absolvieren. Natürlich gab es Aufs und Abs im Laufe ihrer langen Karriere. Ihr neues Werk heißt "Jäger der Glückseligkeit". "Das ist die Quintessenz aus all den gemeinsamen Erlebnissen, aus den gemeinsamen Alben. Dank unserer Ehemänner und unserer Kinder sind wir geerdet, wir sind viel besser organisiert als früher, besitzen auch ein inneres Wissen, dem wir heute mehr als noch vor einigen Jahren vertrauen und folgen", sagt Inka.
Glück sei ein gewichtiges Wort. "Mit dem Titel wollen wir der Außenwelt vermitteln, was wir darunter verstehen. Für uns hat Glück sehr viel mit innerer Balance zu tun, genauso mit Verzicht, mit Demut, mit Bescheidenheit. Auch familiäre Werte haben für uns unmittelbar damit zu tun." Glück war es für die Vivid Curls auch, dass die Hälfte der zwölf Lieder auf ihrem aktuellen Werk ältere, schon veröffentlichte sind, die allerdings jetzt, "in exakt dem musikalischen Gewand stecken, in dem sie stecken sollten", so Irene.
Eintrittskarten gibt es ab sofort im Vorverkauf im Bücher Pavillon oder an der Abendkasse. Mehr zu den Künstlerinnen ist im Internet nachzulesen unter www.vivid-curls.de.