Dass dies in den Schützenvereinen der Fall ist, bestätigte er den zahlreichen Vereinsvertretern, die zu dieser Versammlung gekommen waren. Schützenvereine hätten eine jahrhundertlange Tradition, zum Beweis führte er den Schützenverein "Bavaria" Thulba an, der in diesem Jahr das 100-jährige Vereinsbestehen feiern kann. In dieser Tradition sei auch ein fester Platz in unserer Gesellschaft verankert. Von Bedeutung sei das ehrenamliche Engagement in den Vereinen, so der Landrat weiter, dieses Engagement beinhalte ein Stück Lebensqualität in den Gemeinden.

Besondere Höhepunkte 2012

Der 1. Gauschützenmeister Michael Groß erinnerte an die letztjährigen Großveranstaltungen wie den Bezirksschützentag in Nüdlingen, den Landesjugendtag in Burglauer, das Gaukönigsschießen und das Gauschützenfest in Poppenroth. Das seien besondere Höhepunkte 2012 gewesen. Nicht ganz so positiv sah er die Ausbildung im Schützengau. "Die läuft leider noch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte", sagte Groß.
1. Gaujugendleiter Gerhard Knauf erinnerte an die wesentlichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres und bilanzierte das Abschlusschießen der Gaurunde in Nüdlingen als einen Erfolg. Knauf wies darauf hin, dass der Bezirksjugendtag 2013 am 3. März in Thulba stattfinden wird. 1. Gaudamenleiterin Renate Voll berichtete von einem 5. Platz der Schützinnen beim Bezirksvergleichsschießen in Lohr und dass am Gaukönigsschießen 30 Damen teilgenommen haben.

Bogensport boomt

Friedrich Schellenberger, Referent für Altersschützen, vermisste das Interesse für Auflageschießen im GRS, die Schützenmeister sollten dafür in den Vereinen werben. 1. Gaubogenreferent Manfred Koch, Referent für Bogenschießen, erwähnte die zahlreichen Veranstaltungen der Bogensportler. Dieser Bereich des Schützensports hat seit Jahr und Tag sehr gute Zuwachsraten, das Interesse am Bogensport ist ungebrochen.
Burkhard Voll, Referent für Pistolenschießen, Manfred Hein für das Vorderladerschießen, Bruno Bös, Referent für Unterhebel- und Ordonnanzgewehr, sowie Reinhold Hofmann, Referent für Böllerschützen, gaben ebenfalls ihre Jahresberichte.

Erfreuliche Entwicklung

Bezirksschützenmeister Siegfried Schmidt stellte in der Versammlung fest, dass die Mitgliederentwicklung im Schützengau "eigentlich recht erfreulich ist". Es zeige sich, dass eine gute Arbeit geleistet werde. Es gab nur sechs Austritte. Vorsitzende und Ehrenämter sind rar, sagte Bürgermeister Jürgen Karle in seinem Grußwort. "Ich habe die größte Achtung vor denen, die ein Amt übernehmen", ergänzte er wörtlich. red