Die Kosten beliefen sich auf 3800 Euro, die außerdem die THW-Helfervereinigung mitfinanzierte. "Eine moderne und leistungsfähige Ausstattung ist unerlässlich, um fachgerechte und schnelle Hilfe in Not zu leisten", betonte Ortsbeauftragter Andreas Kiesel (Oerlenbach). " Zu den großen Herausforderungen gehörten in den letzten Jahren Hochwasserkatastrophen sowohl in der Region als auch darüber hinaus. Mit dem neuen Gerät können wir künftig noch besser helfen", ergänzte er. Denn die Pumpe könne sogar Schmutzteile wie Steinbrocken bis zu acht Zentimeter Durchmesser - beispielsweise so groß wie ein Tennisball - befördern.
Bei einer Ausbildungsveranstaltung in der THW-Unterkunft in der Waldsiedlung Rottershausen übergaben Rotary-Präsident Jochen Köllmer (Bad Kissingen) und Schatzmeister Werner Klöffel (Nüdlingen) die Pumpe an den Technischen Zug des THW-Ortsverbands Bad Kissingen, der mit der Ergänzung jetzt über eine Gesamtpumpkapazität von 10 600 Litern je Minute verfügt und für Einsätze bei Hochwasser gut ausgestattet ist. "Wir wüschen natürlich nicht, dass wir die Pumpen brauchen. Aber vorbereitet sind wir für den Ernstfall", sagte Kiesel.