Sportlicher Ehrgeiz steigert das Leistungsvermögen und kann zugleich dazu beitragen, andern zu helfen. Dies zeigten die rund 270 Schülerinnen und Schüler der Henneberg-Grundschule beim diesjährigen Sponsorenlauf. Der Erlös von insgesamt 4228 Euro kommt dabei in diesem Jahr zu gleichen Teilen dem Förderverein der Schule und der Aktion Nepalmed zugute. Letztere kümmert sich um die medizinische Versorgung in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten.
Das Prinzip eines Sponsorenlaufes ist einfach: Die Kinder suchen sich im Vorfeld einen Förderer, der bereit ist, für jede gelaufene Runde einen selbst festgelegten Betrag zu spenden. Die Laufstrecke war dabei der circa 800 Meter lange Trimm-Dich-Parcours am Parkwohnstift in Garitz. Die Sportbeauftragte der Schule, Gunhild Seitz, und ihre Kollegin Sandra Schmitt hatten alles bestens organisiert. Der Parcours war abgesteckt, Eltern versorgten die Kinder mit frischem Obst und die Firma Frankenbrunnen hatte kostenlos Wasser zur Verfügung gestellt. Außerdem stand für alle Fälle ein Einsatzwagen des Bayerischen Roten Kreuzes bereit.
Donnernder Applaus begleitete die Siegerehrung. Schulleiter Bernd Czelustek überreichte den Klassenbesten jeweils kleine Siegerpokale. In der ersten Jahrgangsstufe waren dies: Lisa Marie Trenlker, Hanna Glaser, Nelly Kröckel und Nelly O´Connor (je 13 Runden) sowie Moritz Mainberger, Jonas Stüwe und Paul Veenendaal (je 17 Runden), in den zweiten Klassen Melanie Schulz (19) und Valentin Heirler (24), in der dritten Jahrgangsstufe Anabel Keul (21) sowie Paul Seitz und Konrad Haase (je 20), und in den vierten Klassen Luna Simon (21) sowie Moritz von Schoen (24 Runden).
Über die Sponsorengelder dürfen sich einerseits die Schüler selbst freuen, denn die Hälfte des Betrages geht an den Förderverein, der die Schule auf vielfältige Art und Weise unterstützt.
Im Verein Nepalmed, der ebenfalls hälftig bedacht wird, engagiert sich ehrenamtlich eine ehemalige Ärztin des Medizinischen Dienstes in Bad Kissingen, die für die optimale Verwendung des Geldes sorgen wird und zugleich eine Rückmeldung geben kann, wie das Geld eingesetzt wurde.
Rektor Czelustek dankte allen, die zum respektablen Ergebnis des Lauftages beigetragen hatten und vergaß auch nicht "unsern weltbesten Hausmeister Dieter Sixt", der alle Hände voll zu tun hatte, das umfangreiche Equipment zur Laufstrecke und wieder zurück zu befördern.