Die Kolpingfamilie Münnerstadt traf sich am traditionellen Kolpinggedenktag, am 4. Dezember, zu einem Gottesdienst in der Klosterkirche. Kolpingpräses P. Winfried Pfeuffer bezeichnete die Geburt Adolph Kolpings vor 200 Jahren als Zeitenwende. Seitdem müsse es Christen ein wichtiges Anliegen sein, sich um die Not der Mitmenschen zu kümmern. Eine adventliche Feier schloss sich im Café "Tilman" an. Eine Spielgruppe unter der Leitung von Monika Grim trug das Sprechstück "Machet die Tore weit" vor.

Langjährige Treue

Der Kolpingvorsitzende Albert Laudensack ehrte für 40jährige Mitgliedschaft Adolf Heuring und Herbert Wolf. Desweiteren erhalten die Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft Wolfgang Weigand, für 40-jährige Mitgliedschaft Bruno Eckert und Guido Demel.

Der Präses Pater Winfried würdigte in einer Ansprache unermüdlichen Einsatz des 1. Vorsitzenden Albert Laudensack für die Kolpingsfamilie. P. Winfried hob auch lobend die vielfältigen Aktivitäten der Kolpingmit-glieder hervor.

Albert Laudensack gab einen Rückblick auf die letzten Veranstaltungen. Dazu gehörten der Martinszug der jungen Familien gemeinsam mit dem Elternbeirat des Kindergartens und der Faschingsauftakt des Elferrats und der Garden auf dem Marktplatz.

Hilfe für Flutopfer

In Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie Garitz lief auch wieder die Aktion "Süße Päckchen für Rumänien". Ein eigener Transport der Kolpingfamilie Münnerstadt brachte im vergangenen Jahr verschiedene Strick- und Bastelsachen nach Rumänien.

Burkard Schodorf hatte sich bereit erklärt, für den verstorbenen Otto Kiesel diese Fahrten weiter zu unternehmen, freute sich Laudensack.

Für die Flutopfer auf den Philippinen stiftete die Kolpingfamilie einen größeren Geldbetrag.