Eine angebliche Inkassogessellschaft rief am Freitag vor einer Woche bei einem 63-Jährigen an. Sie forderte ihn auf, 255 Euro für eine unrechtmäßige Gewinnspielkündigung zu bezahlen. Im Falle einer Nichtbezahlung würden mehr als 600 Euro Gerichtskosten auf ihn zukommen. Wie die Polizei in Bad Kissingen mitteilte, hatte der Mann tatsächlich schon mehrfach an Gewinnspielen teilgenommen. Da er kein "Strafverfahren" riskieren wollte, fiel der Mann auf die Masche herein und bezahlte. Wie sich herausstellte, wurde das Geld nach Bulgarien überwiesen. Die genannte Inkassogesellschaft ist nicht existent.