"In der Werkstatt sang die Kreissäge, während ich nebenan erste schriftstellerische Versuche unternahm und Gedichte, kleine Erzählungen, Glossen und Reportagen unter anderem für die damalige Brückenauer Schülerzeitung "Kaktus" schrieb." Für Josef Krug, wohnhaft in Dortmund, geboren 1950 in Brückenau, war die Bahnhofstr. 21 und 19 (Wohnhaus und Schreinerei) der Ausgangspunkt. Es folgten Studium der Soziologie und Politik in Bochum, Arbeit als Sozialarbeiter, Lehrer, Projektentwickler und Autor.
Seit Ende der 70er-Jahre publiziert Josef Krug in Zeitschriften sowie Anthologien, ab den 80er-Jahren auch in Form eigenständiger Veröffentlichungen: Es sind dies erzählende Prosa, Gedichte, Hörspiele, Essays und Übersetzungen aus dem Türkischen. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und in der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge".


Auszeichnungen

Sein literarisches Engagement blieb nicht unbeachtet. Zu seinen Auszeichnungen zählt der Vera-Piller-Poesiepreis, außerdem ist er Preisträger der Liselotte- und Walter-Rauner-Stiftung, Bochum.
"In Räumen, in denen ich als "mithelfender Familienangehöriger handlangernd oft mit ranmusste, nun eine Lesung durchzuführen, ist eine Erfahrung, die sicherlich nicht jedem Autor zuteil wird und auf die ich schon sehr gespannt bin", sagt Josef Krug. red