Am Dienstag, 2. September, hat im Rathaus Bad Bocklet Bürgermeister Wolfgang Back einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom zur Breitbanderschließung im Beisein von Teamleiter Klaus Markert (Deutsche Telekom), Kämmerer Patrick Könen, Leiterin des Hauptamtes Tatjana Schmitt und der Breitbandpatin Brigitte Fell (Gemeindeverwaltung Bad Bocklet), unterzeichnet.
Ab Herbst 2016 können rund 1000 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. Die Telekom wird rund sieben Kilometer Glasfaser verlegen und neun neue Multifunktionsgehäuse aufstellen und vorhandene mit neuer Technik ausstatten. Das Netz wird dann so leistungsstark sein, dass telefonieren, surfen und fernsehen gleichzeitig möglich sind, verspricht die Telekom.


Standortvorteil

"Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt.", sagte Bürgermeister Wolfgang Back.
Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel werden eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und die Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. In der Regel können die Kunden zwölf Monate nach Vertragsunterzeichnung die neuen Anschlüsse nutzen.
Die Investitionskosten betragen für die Deutsche Telekom 629 436 Euro. Die zuwendungsfähigen Kosten (Wirtschaftlichkeitslücke der Firma Telekom) ergeben 437 151 Euro. Der Markt Bad Bocklet erhält vom Freistaat Bayern eine Zuwendung in Höhe von 393  435 Euro. Der vom Markt Bad Bocklet zu tragende Eigenanteil beträgt somit lediglich 43 715 Euro.