Bereits 2009 gab es bei einer Besichtigung der Kreisbrand-Inspektion die Hinweise, dass Ein- und Ausfahrtstore zu klein sind, die Seitenabstände zwischen den Feuerwehr-Fahrzeugen zu gering, und dass es weder Parkmöglichkeiten für die Einsatzkräfte gibt, noch Platz zum Üben vor dem Gebäude informiert Bürgermeister Reinhard Hallhuber (CSU-FWG). Momentan stehen vier Fahrzeuge auf drei Stellplätzen. Das knapp 40 Jahre alte Haus müsste energetisch saniert, die Fenster getauscht und die Heizung überarbeitet werden. Ein Vorentwurf wurde schon einmal erstellt, um optimale Bedingungen aufzuzeigen. "Falls wir neu bauen, dann könnten wir damit auch gleich einen Veranstaltungsraum integrieren", bemerkte der Bürgermeister. Doch seien weder die Kosten noch der Standort dafür bekannt.
Gemeinderat Dietmar Büchner (CSU-FWG) versicherte, dass vor solch grundsätzlichen Entscheidungen lange Überlegungen stehen: "Weder Bürgermeister noch irgendeiner der Gemeinderäte will mehr Geld ausgeben, als es sinnvoll ist", und weiter: "Aber die Entscheidungen, die getroffen werden, müssen zukunftsfähig sein, und wenn wir etwas Zukunftsweisendes machen wollen, kann das Feuerwehrhaus hier nicht bleiben." Stefan Brand begrüßte ausdrücklich die Möglichkeit, als Bürger seine Meinung zu den Projekten äußern zu dürfen, konnte es jedoch nicht verstehen, dass das Feuerwehrgebäude nicht zu halten ist. Stellvertretende Bürgermeisterin Patricia Schießer (CSU-FWG) unterstrich die Meinung des Gemeinderates: "Ein Haus in dieser Größenordnung zu ertüchtigen ist teurer als ein Neubau." Doch auch für die Zeit danach ist sich der Bürgermeister sicher: "Es muss ein adäquates Feuerwehrhaus entstehen. Es kann abgebrochen werden, muss jedoch nicht. Das ist noch offen.