"Frau Friedrich, die geht heut nach Haus. Die Schule ist für sie für immer aus!" So sangen die Schüler und Kollegen aus der Franz-von-Prümmer-Schule zum Abschied für die Heilpädagogische Förderlehrerin Gabriele Friedrich, die nach 43 Dienstjahren bei einer Feierstunde nun in den Ruhestand verabschiedet wurde. Selbst der ehemalige Schulleiter Josef Pfister war zum Abschied seiner langjährigen Kollegin erschienen und erzählte so manche Anekdoten und Geschichten aus der Gründerzeit der Lebenshilfe, in der Friedrich ihren Schuldienst begann.
Mit einem Schwarzlichttheater ließen die Schüler aus der Berufsschulstufe das berufliche Wirken ihrer Förderlehrerin Revue passieren. Tagesstättenleiterin Gisela Geisel und Schulleiter Klaus Scheuring bedankten sich für das Engagement und die kreativen Ideen zugunsten von Menschen mit Behinderung.
Vor allem das Schulcafé Frieda, so Scheuring, brauche jetzt einen neuen Namen und eine neue Chefin. Für die Klasse B2 überreichte Kinderpflegerin Rebekka Erdmann als Geschenk ein "Danke für Alles", das aus lebenden Buchstaben fotografiert war. Die gesamte Schulgemeinde intonierte das Abschiedslied, in dem die Stärken und Vorlieben der "rüstigen Rentnerin" gepriesen und humorvoll betrachtet wurden.
Der Lebenshilfevorsitzende Wolfgang Rompf überreichte kleine Geschenke. Die Mitarbeitervertretung, viele Schüler und Kollegen und auch der Elternbeirat der Schule schlossen sich mit guten Wünschen an. red