Ein Anfang ist gemacht. Vertreter aus Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Stadt und Staatsbad haben sich bei einem ersten Treffen über die Neuausrichtung des Stadtmarketings beraten. Hintergrund sind die Probleme bei der Werbegemeinschaft Pro Bad Kissingen. Im vergangenen Herbst waren die angesetzten Neuwahlen gescheitert. Die bisherigen Vorsitzenden Heiko Grom und Michael Pal hatten sich nicht mehr zur Verfügung gestellt, führen den Verein aber kommissarisch weiter.

Jetzt wird am runden Tisch beraten, was aus Pro Bad Kissingen wird. Vor allem soll ausgelotet werden, ob ein Zusammenschluss aller Beteiligten zu einem gemeinsamen Stadtmarketing möglich ist. "Der Weg stimmt", berichtet Grom vom ersten Treffen. Die Stimmung sei konstruktiv gewesen. "Man merkt, dass das Thema von allen ernst genommen wird." Er äußert sich zuversichtlich, dass eine Lösung erarbeitet wird. Der Handelsverband Bayern (HBE) und das auf Stadtentwicklung und Marketing spezialisierte Beratungsunternehmen Cima begleiten die Gespräche. "Am Anfang kommt es darauf an, die wichtigen Gruppen zusammenzuholen und zu schauen, wo es Schwierigkeiten gibt und welche Grundlagen es für eine gemeinschaftliche Ausrichtung gibt", erklärt HBE-Bezirksgeschäftsführer Volker Wedde. Er nannte das erste Treffen ebenfalls konstruktiv. Probleme seien kritisch angesprochen worden.

Aktuell werden die Ergebnisse ausgewertet. Noch im März soll das nächste Treffen stattfinden. Es werde aber noch einige Monate dauern, bis ein ausgearbeitetes Konzept vorliege.