Barenboim trägt einen der größten Namen, den man in der Klassik-Szene haben kann: 1985 als Sohn des weltberühmten Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim und der renommierten Pianistin Elena Bashkirova in Paris geboren, erhielt er den ersten Geigenunterricht mit sieben Jahren in Berlin bei Abraham Jaffe und Axel Wilczok.

Seit 2003 Konzertmeister

Seit 2003 ist er Konzertmeister des von seinem Vater gegründeten West-Eastern Divan Orchestras. Das Gustav Mahler Jugendorchester verpflichtete ihn als stellvertretenden Konzertmeister für Projekte mit Claudio Abbado. Barenboim konzertierte auch mit den Wiener und Berliner Philharmonikern sowie der Filarmonica della Scala.
Seine Liebe gilt der Kammermusik und dem von ihm gegründeten "Erlenbusch Quartett". Seit einigen Jahren arbeitet er zunehmend an seiner Karriere als Solist. So gab er viel beachtete Konzerte in Moskau, Berlin, München und in Wien.

Kongeniale Begleiterin

Begleitet wird Barenboim von seiner Frau Natalia Pegarkova, die 1986 in Moskau geboren wurde. Dort studierte sie am Gnesin College Klavier, bevor sie 2005 ihre Ausbildung in Rostock fortsetzte. Sie nahm an Wettbewerben teil. Neben solistischen Auftritten konzertiert Natalia Pegarkova in verschiedenen Kammermusikformationen in zahlreichen Ländern Europas.

Für die Jüdischen Kulturtage haben die Künstler ein interessantes Programm Moll-Sonatine von Franz Schubert erklingt die g-Moll-Sonate von Claude Debussy. Es folgen die Violinsonate in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart und die e-Moll-Sonate von Edward Elgar.

Karten sind an der Abendkasse und im Vorverkauf (Telefon: 0971/ 80 48 444) erhältlich.