Damit die mobile Pflege auch mobil bleibt, gibt es fünf neue Fahrzeuge für die Bad Kissinger Pflegefachkräfte des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK). Der Fuhrpark ist für die tägliche Arbeit der Pflegekräfte nicht wegzudenken. "Das Auto ist sehr wichtig als Arbeitsmittel", sagt Pflege-Abteilungsleiterin Claudia Dresbach. Genauso wichtig sei die Sicherheit. Man müsse schließlich unbeschadet von A nach B kommen.

Die Ausstattung muss stimmen

BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Stadler sieht das Auto ebenfalls als wichtiges Arbeitsgerät. "Daher achten wir darauf, dass die Ausstattung passt", sagt er. Dabei gehe es sowohl um Sicherheit wie auch um Komfort. Denn die Pflegefachkräfte sind täglich auf die Fahrzeuge angewiesen. Vier der fünf Autos werden im Pflegebereich zum Einsatz kommen. Der wird nach Ansicht von Claudia Dresbach in Bad Kissingen in Zukunft von großer Bedeutung sein. "Die häusliche Pflege wird immer mehr in den Vordergrund gestellt", sagt Dresbach. Es werde häufig versucht, die Heimaufnahme so lange wie möglich zu vermeiden.

Das BRK versorgt in Bad Kissingen aktuell 100 Menschen im pflegerischen und hauswirtschaftlichen Bereich. Die Mitarbeiter sind in sechs Frühdiensttouren und zwei Spättouren eingeteilt. Die Pflegekräfte sind in Bad Kissingen, Bad Bocklet, Nüdlingen und Euerdorf unterwegs. Sie sorgen dafür, dass viele Menschen weiter ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld führen können.

Das fünfte Auto wird für die Essensauslieferung verwendet. Ungefähr zwei Drittel sind Warmlieferungen. Die können aber nur in Bad Kissingen, Reiterswiesen, Arnshausen und Garitz gewährleistet werden. Kaltlieferungen gibt es hingegen im gesamten Landkreis.

Die neuen Autos sind geleast vom Autohaus Vossiek. Dafür erhält das BRK besondere Flottenkonditionen, über die jedoch Stillschweigen vereinbart wurde. Die Beklebung der Autos wurde von der Firma Mühle übernommen. Ein Fahrzeug wurde kostenlos beklebt.

Falls die Autos mal einen Defekt haben, muss es schnell gehen. Deshalb haben sich die Verantwortlichen für einen Anbieter direkt vor Ort entschieden. "Der Service muss auch passen", sagt Thomas Stadler. In dieser Hinsicht sei man aber mit allen kooperierenden Autohäusern sehr zufrieden.