Eine Dachhälfte ist bereits mit Biberschwanzziegeln neu gedeckt. Mit ihrer Abrundung an der Unterseite passen sie sehr gut zum Gebäude.
Anton Suckfüll, langjähriges Mitglied der Kirchenverwaltung, berichtete, dass die gesamten Renovierungsmaßnahmen zügig vorangehen. Wie er sagte, ist das Fachwerk inzwischen saniert worden, die Fenster sind durch die Firma Reuß (Bad Kissingen) fertiggestellt worden und werden bald eingebaut. Die Fensterläden aus Holz sind noch beim Schreiner, wo Schäden beseitigt werden.
"Von der Optik her wird es keinen Unterschied geben", meinte Suckfüll, der sich als Baufachmann neben Architekt Henry Kiesel um die Renovierung kümmert. Für ihn ist das "ein Herzensanliegen". Die Verputzerarbeiten durch die Firma Greubel (Eltingshausen), sowie die Zimmererarbeiten (Firma Grund & Kraus, Bad Kissingen) sind abgeschlossen. Der Farbanstrich muss noch begutachtet werden.
Aber es stehen noch größere "Brocken" bevor. Die Treppe zum Pfarrbüro muss erneuert und ein behindertengerechter Zugang geschaffen werden. Auch der Pfarrsaal braucht einen behindertengerechten Zugang mit einem Aufzug. Anton Suckfüll schätzt, dass die Gesamtkosten über 200 000 Euro liegen werden. Die bisherige Planung der Finanzierung sah so aus: von der Pfarrei kommen 60 000 Euro Eigenmittel, der Zuschuss der Diözese Würzburg beträgt ebenfalls 60 000 Euro und die politische Gemeinde hat beschlossen, die Maßnahme mit 28 000 Euro zu fördern. Einige tausend Euro erhofft man sich aus Denkmalschutzmitteln. Die vorhandene Finanzlücke hofft Pfarrer Dominik Kesina durch die Spendenbereitschaft der Nüdlinger schließen zu können. Der Erlös aus dem Pfarrfest ist ebenfalls für die Renovierung bestimmt.