Mit Ende der Wahlperiode stellte sich, mit Ausnahme des Kassiers Andreas Rumberg, der gesamte Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Burkardroth nicht mehr zur Wiederwahl. Weil bei der Jahreshauptversammlung keinerlei Wahlvorschläge vorlagen, schlug Wahlleiter Wolfgang Mahlmeister noch vor Beginn des Wahlganges vor, die Neuwahlen zu vertagen.
Die Verantwortlichen wollen sich jetzt bemühen, bis zur nächsten Versammlung ein neues Team zu finden, das den Feuerwehrverein führen wird. Ein Termin wurde nicht genannt.
Eine ganz besondere Ehrung erfuhren am Abend Vorsitzender Elmar Schmitt und Benedikt Grom. Schmitt, der eigentlich nur vorübergehend den Vorsitz des Vereins übernehmen wurde, führt bereits seit 15 Jahren den Verein. Er wurde deshalb zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Benedikt Grom wurde aufgrund seines großen Engagements für den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Urkunden und Geschenkkörbe erhielten Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein. So ist Ottmar Wehner seit 70 Jahren dabei, Kaspar Höchemer, Walter Metz und Georg Metz seit 60 Jahren. Wolfgang Mahlmeister wurde für 50 Jahre mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.

Goldenes Abzeichen

Vorsitzender Elmar Schmitt würdigte auch den "besonderen Einsatz" einzelner Mitglieder, ob sie sich nun im Vorstand oder auch bei den Veranstaltungen herausragend engagiert hatten.
Das goldene Vereinsabzeichen gab es für Robert Krug, Andreas Rumberg, Klaus Kirchner und Emil Rottenberger. Alexandra Groten und Ariel Karwaczi wurden mit Silber ausgezeichnet.
Kommandant Klaus Kirchner berichtete von der vorausgegangenen Dienstversammlung der gemeinsamen Wehr (Burkardroth, Wollbach, Zahlbach), die aus 81 Aktiven besteht. Er erläuterte die 18 Einsätze, zu denen die Feuerwehrleute im abgelaufenen Jahr ausgerückt waren.

99 Mitglieder

Der Burkardrother Feuerwehrverein ist sehr aktiv. Insbesondere bei den drei Märkten, an denen regelmäßig teilgenommen wird, berichtete Vorsitzender Elmar Schmitt. Zwar gehörten dem Verein auf dem Papier 99 Mitglieder an.
Doch würde sich bei den Arbeitseinsätzen nur ein Drittel von ihnen regelmäßig beteiligen. "Das sollte besser werden", wünschte Schmitt.
"Eine Herzensangelegenheit" für die Burkardröther war, die DKMS mit einer großzügigen Spende (1500 Euro) zu unterstützen, sagte Kassier Andreas Rumberg. Denn diese Krankheit könne jeden treffen.
Diskutiert wurde am Abend das Schicksal des Gerberkellers. Wolfgang Mahlmeister hatte vorgeschlagen, das von der 200-Jahre-Marktrecht-Feier noch übrige Geld für die Renovierung des Gewölbes zu verwenden. Dies wurde allgemein befürwortet.