Drei Kilogramm wiegt die Flasche, die Franziska auf dem Rücken trägt. Darin ist normale Atemluft, allerdings mit einem Druck von 200 Bar zusammengepresst. Horst Schürer, Tauchlehrerassistent, zeigt ihr, wie sie das Mundstück ansetzen muss. Nach ein paar Atemzügen fühlt sich Franziska schon sicher genug, um die erste Bahn zu tauchen. "Toll ist das", schwärmt sie. "Das Atmen fällt viel leichter als beim Schnorcheln." Unter Wasser wiegt die Ausrüstung übrigens fast nichts mehr. Außerdem kann Franziska Luft in ihre Taucherweste lassen, die sich von allein aufpustet und sie an die Wasseroberfläche trägt.

Bad Brückenauer Süßwasser-Hai


"Das Wichtigste ist, dass sich die Kinder an das Tauchgerät gewöhnen", sagt Armin Sklarcyzk. Dann präsentiert der Tauchlehrer eine Besonderheit: Den Bad Brückenauer Süßwasser-Hai. Der rote Plastikfisch hat einen beweglichen Mund. Damit können die Kinder auf dem Grund des Beckens "Futter" für den Hai suchen. Wer alle drei kartoffelähnlichen Bälle einfängt, hat das Schnuppertauchen erfolgreich bestanden.
Der Kurs steht zum ersten Mal auf dem Programm der DJK-Freizeit."Damit wollen wir das Engagement der DJK-Sportjugend für Kinder unterstützen, die nicht mit ihren Eltern in den Urlaub fahren können", sagte Sklarcyzk.