Bange Frage der Gemeinderäte: Wird die Wilhelm-Hegler-Halle bis zum 3. Oktober, dem offiziellen Einweihungstermin, auch wirklich fertig? Die Ortseinsicht der Räte zeigte letzte Woche eines deutlich: Es gibt noch viel zu tun.
Bis ins letzte Detail werden nach der Eröffnung noch Arbeiten verbleiben. "Deshalb haben wir mit Schule und Vereinen abgesprochen: Die volle Nutzung mit den "Troglauer Buam" am 30. Oktober bzw. nach den Allerheiligenferien mit dem Sportbetrieb zu starten", erklärte Bürgermeister Franz Kuhn.


Blitzableiter und Rampe

Mit Architekt Johannes Messerschmitt erläuterte er die laufenden Maßnahmen. "Im Außenbereich erstellen wir gerade Wasserabflüsse, Kabelanschlüsse, Kälteaggregat und Müllhäuschen. Die Blitzableiter werden auch noch ans Gebäude kommen. Die Behindertenrampe ins Obergeschoss mit einer Anbindung an den Parkplatz und Geländer wird vollendet. "Sie wird im rechten Winkel an die Stellplätze angebunden, um Platz zu sparen", stellte der Architekt dazu klar.
In der Halle selbst herrscht Hochbetrieb. Bis in den Abend hinein arbeiten die Handwerker, um ihre Aufgaben fortzuführen. Das ist auch nötig, diesen Eindruck vermittelte der Rundgang über die Baustelle, um in den Tagen bis zum Festakt wenigstens einigermaßen fertig zu werden. Fertig ist jedenfalls der Hallenboden, natürlich noch mit einem Schutzbelag versehen, um Schäden zu vermeiden. Voll im Gang ist der Prallschutz an den Seitenwänden mit Unterkonstruktion, Platten und Teppichbelag. "Tore, Türen und Technikkästchen halten auf. Aber das kriegen wir hin", versicherte Messerschmitt.
Es sind die vielen Kleinigkeiten, die noch anstehen: Dort ist noch ein Schalter einzubauen, eine Verbindung anzuklemmen, in den Duschen und WCs fehlen noch die Spiegel, Sockelleisten sind zu befestigen und manches mehr. "Alles werden wir nicht bis zum 3. Oktober schaffen, das Wesentliche und Nötige wird fertig, die Feier kann und wird problemlos laufen", fasste Bürgermeister Kuhn sein Eindrücke nach dem Rundgang zusammen.


Architekt ist optimistisch

Inzwischen laufen auch die Reinigungsarbeiten in der Halle: Eine Fachfirma putzt die Fenster und macht nach und nach die Bodenflächen sauber. Der Außenbereich zeigt von Tag zu Tag Fortschritte: Die Firmen Josef Hell (Eltingshausen) und Nils Seidl (Oerlenbach) richten Parkzonen und Grünanlagen mit Schotterüberdeckung her, an der Längsfront ist der Name "Wilhelm Hegler Halle" angebracht. Da ist es gut, wenn örtliche Firmen bzw. aus der Umgebung eingebunden sind: Sie können unkompliziert und schnell Zusatzaufgaben übernehmen. "Es ist gut, dass wir die Einweihung fest terminiert haben. Die Firmen ziehen mit, alles sieht gut aus", fassen Johannes Messerschmitt und Franz Kuhn den Stand zusammen.